Von Mark Read 0
Zu früh gefreut

Maddie McCann: Doch keine neue Spur im Entführungsfall


Gestern sorgte eine Nachricht aus Indien für viel Wirbel. Ein amerikanisch-britisches Touristenpaar will in der nordindischen Stadt Leh die seit vier Jahren vermisste Maddie McCann entdeckt haben. Die Behörden nahmen DNA-Proben des Mädchens, und kurzzeitig keimte Hoffnung auf ein Happy-End der traurigen Geschichte auf - doch diese Hoffnung ist nun bereits wieder tot.

Die Eltern von Maddie, Kate und Gerry McCann, bekamen gestern Abend Fotos der Kleinen zu sehen und mussten feststellen: Die Ähnlichkeit zu ihrer Maddie ist zwar groß, doch sie ist es nicht. Zwar kann niemand genau sagen, wie die vermisste Tochter mit mittlerweile acht Jahren aussieht, doch die Eltern sind sich sicher, dass das Mädchen aus der nordindischen Stadt nicht Maddie ist. Der Sprecher der McCanns, Clarence Mitchell, erklärte: "Kate und Gerry glauben nicht, dass das Kind Madeleine ist. Sie bekamen Foto-Material zu sehen und schlossen daraus, dass sie es nicht ist."

Trotzdem stirbt die Hoffnung zuletzt: "Wir sind immer noch dankbar für die Tatkraft von Menschen rund um die Welt. Madeleine ist immer noch irgendwo da draußen - und die Suche nach ihr geht weiter."


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