Von Nils Reschke 0
Bundesliga

Lukas Podolski verkündet auf Facebook seinen Abschied

Bevor er ein letztes Mal „Tschö“ sagt, will Lukas Podolski noch unbedingt den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln schaffen. Um ganz sicher zu gehen, müssen die Geißböcke dazu aber zunächst Bayern München schlagen und sich dann auch noch in der Relegation durchsetzen.


Die Gunst der freien Stunde nutzten am Maifeiertag nicht wenige Familien für eine gemeinsame Radtour. In Köln führte der Weg dann viele direkt zum Geißbockheim, wo sie noch einmal persönlich „Tschö“ zu ihrem „Prinbzen“ sagen wollte. Der 1. FC Köln steckt in der Bundesliga mitten im Abstiegskampf und steht vor einer ungewissen Zukunft. Sicher war schon länger nur, dass Lukas Podolski den Verein im Sommer verlassen wird und sich dem FC Arsenal in London anschließt. Das ist jetzt auch amtlich, denn „Poldi“ berichtete höchstpersönlich am 1. Mai auf seiner Seite auf Facebook davon, um sich auch von seinen Fans zu verabschieden.

„Ich habe mich nicht gegen den FC, sondern für diese tolle Chance in meiner sportlichen Laufbahn entschieden“, stellte Lukas Podolski im Social Network noch einmal klar. Und dann forderte er die Kölner Fans auf, „gemeinsam alle Kräfte zu bündeln“, damit es am Ende zum Klassenerhalt reichen wird. Weil der 1. FC Köln natürlich auch am Maifeiertag hart im Training am Feinschliff für den letzten Spieltag am Samstag arbeitete, wenn die Entscheidung im Abstiegskampf im Fernduell mit Hertha BSC fällt, war es nicht wenig verwunderlich, dass besonders viele Anhänger gekommen waren, um ihre Solidarität zu den Geißböcken und natürlich auch zu Lukas Podolski zum Ausdruck zu bringen.

Wie immer schrieb „Prinz Poldi“, der liebste Sohn der Domstadt, hinterher fleißig Autogramme und machte auf gute Laune. Doch die Lage ist ernst: Köln liegt zwar zwei Punkte vor Berlin. Spielt der 1. FCK jedoch gegen die Bayern aus München am Samstag nur unentschieden und gewinnt Hertha zeitgleich ihr letztes Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim, wäre Köln als Vorletzter der Bundesliga direkt abgestiegen. Nur bei einem Sieg wäre Rang 16 sicher – aber die Bundesliga damit noch lange nicht. Dann kommt es in der Relegation zum Showdown. Pikanterweise deutet alles darauf hin, dass da ausgerechnet Rhein-Rivale Fortuna Düsseldorf Gegner der Kölner werden könnte.


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