Von Martin Müller-Lütgenau 0
Peinliche Panne!

Lothar Matthäus irrtümlich für tot erklärt

Lothar Matthäus zieht den Ärger magisch an. Mit dem Post-Vermerk "Verstorben" ging ein an den derzeit vereinslosen Fußball-Trainer adressierter Brief zurück an das Amtsgericht München. Der Rekordnationalspieler findet dies "eine Unverschämtheit."

Lothar Matthäus ist aufgrund seiner langen Karriere durchaus schlagzeilenerprobt. Doch obwohl der Fußball-Trainer in den vergangenen Jahren einiges erlebt hat, dürfte das jüngste Ereignis auch für den Rekordnationalspieler Neuland gewesen sein.

Matthäus wird für tot erklärt!

Mit dem Post-Vermerk "Verstorben" ging nach Informationen der "Bild" ein Brief an Matthäus zurück an das Amtsgericht München. Hintergrund: Die Abteilung Familiensachen versucht seit mehreren Wochen vergeblich, dem 52-Jährigen ein offizielles Schreiben mit Unterhaltsforderungen seiner Ex-Frau Liliana Matthäus zukommen zu lassen.

Seit neun Jahren in Ungarn gemeldet.

Allerdings ist der ehemalige ungarische und bulgarische Nationaltrainer seit neun Jahren in Budapest und nicht in München gemeldet und verfügt seit Jahren nicht mehr über eine amtliche Adresse in Deutschland. "Eine unglaubliche Frechheit! Ich bin überall auffindbar. Jeder kann sehen, dass ich noch lebe. Ob im Fernsehen, auf dem Fußballplatz oder sonst wo", poltert Matthäus, dem das entsprechende Schreiben am Dienstagabend in Magdeburg ausgehändigt wurde. Dort lief er quicklebendig bei einem Benefizspiel zugunsten von Flutopfern auf.


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