Von 0
Promipool berichtet

London Fashion Week: Der Hype geht weiter

Nach der legendären New York Fashion Week wenden wir nun unseren Blick wieder nach Europa zu "London’s time of fashion" - genauer gesagt der Londoner Fashion Week. Heute ist der letzte Tag, und wir fassen zusammen, was es in Englands Hauptstadt zu sehen gab.


Die Briten sind ja ein bisschen sauer, da die Hauptstadt eine tendenziell niedrigere Promidichte anlockt wie die Schauen in Paris oder New York. Ob da wohl das von der Finanzkrise gebeutelte Image des königlichen Empires daran schuld ist? Aber nichtsdestotrotz gehört die Londoner Modewoche zu den Gefragtesten und wir schieben jetzt einmal die unschönen und traurigen Fiaskos der Finanzwelt beiseite!

Vom 17. Februar bis zum 22. Februar sind nun alle Augen auf die Briten gerichtet und mit anhaltender Spannung werden die neuen Kollektionen erwartet: Stelly McCartney zeigt ihre Capsule Collection, da sie ihre Hauptlinie schon in Paris uraufführte, die Zweitlinie von Alexander McQueen McQ und Moschino Cheap & Chic werden zum aller ersten Mal bei der London Fashion Week ihre Stücke präsentieren.

Während sich viele der Designer wie Vivienne Westwood sehr an dem britischen Vorzeigestil orientierten, ließ Stella McCartney ihre Models tanzen, Mode-Muse Alexa Chung zersägen und das Orchesta des Ronnie Scott’s Jazzclub aufspielen. Sie inszenierte einen wahrhaft fantastischen und euphorisierenden Modezirkus! Mulberry präsentiert unter dem Motto „Wo die wilden Kerle wohnen“ sehr viel Pelz und Kreationen in satten Erdfarben. Auch die russische Designerin Vilshenko meint ihr Thema Nerz völlig ernst. Könnte sich da McCartney etwas auf den Schlips getreten fühlen? Denn Stella steht für die völlige Abkehr von Materialen wie Pelz, der dann als aufgesetztes Luxusgut verhökert wird. Die Designerin verwendet ausschließlich pflanzliches Leder und niemals, ja wirklich niemals Pelz! Aber gehört das nicht wiederrum zu Mode dazu? Provokation, Showinszenierung und einen großen Batzen Humor, um die Lächerlichkeit über die Ernsthaftigkeit zu überspielen.

Mein besonderes Highlight war natürlich das schwedische Designerlabel Acne! Mit ihrer farbenfrohen, sehr grünen Kollektion und typisch klaren Schnitten überzeugen sie einfach jedes Mal! Von zartem Pistaziengrün bis knalligen Apfelnuancen und diese werden dann von kräftigem Rotorange, Zirtonengelb und eisigem, eleganten Stahlgrau begleitet. Es ist nicht zu viel und dennoch kommt jeder Farbmuffel auch auf seine Kosten und wird von den hervorragenden Kombinationen wie magisch angezogen!


Teilen:
Geh auf die Seite von: