Von Nils Reschke 0
Champions League

Lionel Messi erlebt mit Barca im Celtic Park sein Waterloo

In der schottischen Premier League ist es trist geworden. Zwar halten Mannschaften wie der FC Aberdeen oder vor allem Hibernian Edinburgh derzeit noch Schritt mit Meister Celtic Glasgow. Doch ohne den großen Rivalen der Celtics, ohne die Rangers und auch ohne das „Old Firm“ zwischen diesen beiden Traditionsvereinen ist es doch eher langweilig geworden.


Glasgow Rangers wurde wegen der finanziellen Verbindlichkeiten zum Zwangsabstieg verdonnert. Also müssen sich alle Fans von Celtic irgendwelche anderen Highlights suchen. Da kommen Matches wie das in der Champions League gegen den FC Barcelona gerade recht! 2:1 gewann Celtic überraschend gegen die spanische Weltauswahl mit Superstar Lionel Messi.

Schon im Hinspiel im Camp Nou hatten die Schotten bis kurz vor dem Ende an einer Sensation geschnuppert. Samaras hatte die Mannschaft mit den Kämpferherzen per Kopfball sogar überraschend mit 1:0 in Front geköpft. Mehr als der Ausgleich durch Andres Iniesta war Barca nicht eingefallen. Erst in der vierten (!) Minute der Nachspielzeit brachte sich das Team von Coach Neil Lennon noch um seinen Lohn und verlor durch den Siegtreffer von Jordi Alba mit 1:2 höchst unglücklich. Doch im Celtic Park sollten die Schotten dieses Ergebnis umdrehen und erfolgreich Revanche nehmen. Daran änderte auch das später 1:2 durch Superstar Lionel Messi nichts mehr. Glasgow bezwang den großen FC Barcelona mit 2:1 – der Celtic Park mit rund 55.000 Zuschauern glich einem Tollhaus.

In 14 Pflichtspielen hatte Barcelona zuletzt sage und schreibe 13 Mal triumphiert. Nur gegen Real Madrid musste man sich mit einem 2:2 begnügen. Dass die Nummer in Schottland schief gehen könnte, damit haben die Mannen von Vito Vilanova wohl nicht gerechnet. Tatsächlich war Barca auch das bessere Team, musste sich dem schottischen Kampfgeist allerdings beugen. Victor Wanyama erzielte schon nach 21 Minuten das 1:0. Sieben Minuten vor dem Ende brachte Tony Watt die Vorentscheidung. „Das war das speziellste Tor meines Lebens“, jubelte Youngster Watt nach dem Abpfiff.


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