Von Kati Pierson 0
„Wahnsinnsgefühl“

Lindt Bennett: „Seelenschwestern“ nicht nur auf dem neuen Album

Sie sind die Newcomer des Jahres. Anne Lindt und Kim Bennett sind das neue Duo „Lindt Bennett“. Mit ihrer ersten Single „Wenn’s mir mal wieder gut geht“ stürmten die beiden Damen die Airplay-Charts. Bei uns reden sie über den Erfolg und die Zeit davor.

10 Wochen sind Lindt Bennett mit ihrer ersten Single „Wenn’s mir mal wieder gut geht“ in den Top Ten der Airplay-Charts.

Lindt Bennett: „Uns war es totschlecht“

In einem kleinen Kaffee in München sitzen Kim Bennett und Anne Lindt vor uns und Kim Bennett schwärmt vom Erfolg: Das ist ein Wahnsinns-Gefühl. Man arbeitet so lange an was. Man verfährt sich in Einbahnstraßen, dann wird gesprochen. Dann muss wieder ein Rückwärtsgang rein und wieder rückwärts daraus fahren und eine andere Straße nehmen. Wenn es dann mal so weit ist, dass das tatsächlich gepresst wird und tatsächlich gespielt wird. Da fällt einem ein riesen Stein vom Herzen.“

Anne Lindt erinnert sich an den Tag als die erste Single der beiden herauskam: „An dem Tag waren zufällig zusammen und uns war es totschlecht. Wir waren an dem Tag sooo nervös.“ Kim ergänzt „… als würde an dem Tag was passieren. Wir wussten ja eigentlich, dass nichts passieren kann, aber uns war trotzdem totschlecht.“

Lindt Bennett: Seelenschwestern? - „Weil wir das sind!

Jetzt ist ihr erstes Album „Seelenschwestern“ auf dem Markt. Wie ist die Reaktion auf das erste Album?

Kim Bennett: Super, also wir hatten eine Sendereise durch ganz Deutschland und die Redakteure haben das geliebt. Sie spielen es ja auch rauf und runter. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir waren  Platz 2 der Deutschen Radio Charts. Wahnsinn! Beeindruckend für uns.“
Anne Lindt: „Erst dachten wir, dass da bestimmt eine Zahl fehlt! Sollte es vielleicht Platz 82 heißen? Aber es ist wirklich Platz 2!“

Aber wieso heiß Euer Album „Seelenschwestern“?

Kim Bennett: „Weil wir das sind!“Anne Lindt: „Wir haben uns vor 10 Jahren kennengelernt. Wir haben uns bei der Arbeit an der Bar getroffen und kamen ins Gespräch. Es war auch sonst niemand da, da mussten wir uns irgendwie miteinander beschäftigen.“

Kim Bennett: „Laaangweilig. Wir saßen da, wie zwei Alte in der Muppet-Show und stellten relativ schnell fest, dass wir so den gleichen Musikgeschmack haben. Wir stehen so auf amerikanischen, modernen Country. So Trishia Yearwood, Faith Hill, Shania Twain, Garth Brooks, Keath Alvin…”
Anne Lindt: „Wir mögen einfach die Gesangsmelodien, die Instrumentierungen, gerade im modernen Bereich und  so entstand relativ früh die Idee was Eigenes zu machen. Diesen Sound ein bisschen zu übernehmen, aber dann eben auf Deutsch.“


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