Von Sabine Podeszwa 0
Das Phänomen Lindsey Stirling

Lindsey Stirling: Auf den Spuren von David Garrett

Die US-Amerikanerin Lindsey Stirling (26) ist die Neuentdeckung am Violinen-Himmel und konnte ihr Talent in Deutschland bereits mit ihrem aktuellen Album „Lindsey Stirling“ unter Beweis stellen. Ihr Album erreichte im Februar Platz 4 in Deutschland und hält sich auch heute noch in den Top 30.


Offenbar ist der Bedarf an Geigern, die sich aus dem Bereich der Klassik hinauswagen, noch nicht gedeckt. Neben David Garrett und Vanessa Mae reiht sich nun Lindsey Stirling langsam aber sicher in die Reihen der Pop/Rock-Violinisten ein. Die 26-jährige ist bekannt für ihre Vielseitigkeit und mischt von Hip Hop bis Country verschiedene Musikstile mit ihrem Violinenspiel. Zudem covert sie bekannte Stücke, wie zum Beispiel Rihannas „We found love“ oder die Titelmelodie der Serie „Games of Thrones“. Gerade diese Stücke kommen bei Violinen-Fans sehr gut an.

Lindsey Stirling - Zweifel an ihrem Talent nach Kritik in Casting-Show

Als Lindsey Stirling 2010 bei der Casting-Show „America’s got Talent“ im Viertelfinale rausflog, sagte einer der Juroren, dass sie einfach nicht gut genug wäre und es lieber bleiben lassen solle.  Harte Worte, die Lindsey sich damals zu Herzen nahm. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Auf ihrem YouTube-Kanal „lindseystomp“ klickten die Fans sich die Finger wund, um Lindseys Musik zu hören. Im Januar 2013 hatte die Kalifornierin 270 Millionen Videoaufrufe zu verzeichnen.

Als Lindsey Stirling im Januar mehrere Konzerte in Deutschland gab, spielte sie vor ausverkauften Hallen. Ein Grund mehr, sich nicht immer auf die Meinung von sogenannten Musik-Experten zu verlassen, sondern seinen Traum zu verfolgen. Im Fall von Lindsey Stirling, gibt ihr der Erfolg Recht.


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