Von Mark Read 0

Lindsay Lohan: wieder frei!


Die Schauspielerin Lindsay Lohan ist nur ganz knapp einem weiteren Knastaufenthalt entgangen: Gegen eine Kaution von 300.000 Dollar wurde das drogensüchtige amerikanische Starlet am Freitag auf freien Fuß gesetzt.

Eigentlich sollte Lindsay ja wegen Verstoßes gegen ihre Bewährungsauflagen wieder vier Wochen hinter Gitter.

Der gestrenge Richter, Elden Fox, hatte am Freitag eine knapp einmonatige Gefängnisstrafe verhängt und einen Antrag auf Bewilligung einer Freilassung gegen Kaution zurückgewiesen, nachdem ein positiver Drogentest ergeben hatte, dass Lohan gegen ihre Bewährungsauflagen verstieß.

Nur wenige Stunden nach dieser Entscheidung setzte eine Richterin vom Obersten Gerichtshof in Los Angeles dann aber nach dem Einspruch von Lindsay Lohans Anwalt die Kautionssumme fest.

Ergebnis: 30 Tage Haft für jeden nicht bestandenen Drogentest.

Die Richterin knüpfte jedoch mehrere Bedingungen an Lindsays Freilassung. Frau Lohan muss ab sofort eine elektronische Fußfessel tragen, die rund um die Uhr überwacht, ob sie Alkohol oder Drogen konsumiert. Außerdem muss sich die Schauspielerin von Drogen und Orten fernhalten, an denen vor allem Alkohol verkauft wird.

Am 22. Oktober muss Lindsay erneut vor Gericht erscheinen. Richter Elden Fox hatte angekündigt, Schauspielerin Lohan für jeden ausgelassenen oder nicht bestandenen Drogentest für 30 Tage hinter Gitter zu setzen.

Nach bekannt werden ihres positiven Drogentests hatte sich die Schauspielerin über den Twitter zu Wort gemeldet:

„Drogenabhängigkeit ist eine Krankheit, die nicht über Nacht verschwindet“, so twitterte Lindsay noch am 17. September.

„Das ist sicherlich ein Rückschlag für mich, aber ich übernehme die Verantwortung für meine Taten und bin bereit, die Konsequenzen zu tragen“, schrieb sich Lindsay von der Seele.

Das ist nun schon der dritte Gefängnisaufenthalt für Lindsay seit ihrer Verurteilung wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss aus dem Jahr 2007.

Der einst so süße, kleine Disney-Star wurde unmittelbar nach der zehnminütigen Anhörung in Beverly Hills in Handschellen abgeführt und weggefahren. Kurz darauf kam sie am Frauengefängnis im kalifornischen Lynwood an, wo sie durch Tücher vor den Kameras geschützt wurde.

Lindsay Lohans Schauspielkarriere wird bereits von ihren erheblichen, juristischen Problemen mehr als nur überschattet. Sie ist zwar für die Rolle der „Linda Lovelace“ in der autobiografischen Verfilmung des Lebens des Pornostars vorgesehen, doch nach ihrer Inhaftierung im Juli wurden die Drehtermine schon einmal verschoben.

 

Der Regisseur Matthew Wilder schrieb vor Lindsay Lohans Entlassung in einer Mail, dass er ihr alles Gute wünsche. Ob der Drehbeginn ein weiteres Mal verschoben wird - oder ob die für Lindsay vorgesehene Rolle neu vergeben wird, blieb bei der Mail an Lindsay jedoch offen.

 


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