Von Mark Read 0

Lindsay Lohan: schuldig oder nicht schuldig?


Der am Fuß der Skandalnudel Lindsay Lohan angebrachte Überwachungsdetektor schlug bekanntlich am Abend der MTV Movie Awards in Los Angeles Alarm bei den örtlichen Behörden, die diese anschließend zu einem Alkoholtest aufgefordert haben sollen. Denn die Schauspielerin behauptete felsenfest, zumindest an diesem Abend keinen Tropfen Alkohol angerührt zu haben, sondern vielmehr das Opfer eines tollpatschigen oder grundgemeinen VIPs geworden zu sein, der ihr seinen Cocktail „versehentlich“ über den Fuß geschüttet haben soll.

Doch niemand wollten den Ausreden und Gelobungen der skandalträchtigen Trendmarke Lindsay so recht glauben schenken, so dass ein Urintest nun die Wahrheit ans Tageslicht bringen sollte. Und dieses Mal scheint Lohan wirklich die Wahrheit gesagt zu haben, denn wie jetzt auch ihr Anwalt Shawn Chapman Holley bestätigte, ist das Ergebnis des Tests negativ ausgefallen.

Auch wenn Lindsay womöglich gehofft hat, das damit alle Spekulationen endlich ein Ende gefunden haben, scheint es weiterhin einige Ungereimtheiten zu geben, denn selbst die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft des Gerichts in Los Angeles wollte nichts von dem angeblich negativ ausgefallen Alkoholtest gewusst haben. Zuvor ließ diese noch verlauten, dass der Alarm zweifellos „Im Zusammenhang mit Alkohol“ gestanden haben muss. Und auch die Herstellerfirma der SCRAM Fußfessel versichert: „Es gibt absolut keinen Zweifel, dass Lindsay in besagter Nacht getrunken hat. Unser Report ist sehr vertrauenswürdig und detailliert.“

Noch ist also immer noch nicht geklärt, ob der Vorwurf, Lindsay habe versucht die Fußfessel zu manipulieren, der Wahrheit entspricht oder ob Skandallindsay womöglich doch ein erstes Mal die Wahrheit spricht. Zumindest konnte die Schauspielerin mit der Zahlung der auf 200.000 US-Dollar angehobenen Kaution noch knapp einer Haftstrafe entgehen.


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