Von Mark Read 0

Lindsay Lohan: Dauerüberwachung mit Fußfessel


Das amerikanische Partyluder Lindsay Lohan wird es in Zukunft schwer haben, weiterhin ausgiebig ihren Drogen- und Alkoholgelüsten zu frönen. Nachdem sie lieber den Gerichtstermin schwänzte, um die Filmfestspiele in Cannes zu genießen, muss der einstige Kinderstar nun mit den Konsequenzen eines erzürnten Richtergemüts leben.

Berichten der „Los Angeles Times“ zufolge hat Richterin Marsha Revel der wegen Alkohols am Steuer zur Bewährung verurteilten Lindsay am vergangenen Montag in Beverly Hills einen elektronischen Überwachungsdetektor verpassen lassen. Dieser wird in Zukunft umgehend die Behörden alarmieren, sobald das It-Girl wieder einmal zur Flasche greift oder sich das Näschen pudert.

Eigentlich sollte die Gerichtsverhandlung schon in der vergangenen Woche stattfinden, doch da Lohan es vorzog, wieder einmal betrunken aus einem Club zu stürzen, ist der 23-Jährigen kurzerhand eingefallen, dass man ihr ja den Reisepass gestohlen hat und sie gar nicht aus Cannes ausreisen könne.

Doch mit der Milde einer aufgebrachten Marsha Revel kann die US-Schauspielerin schon lange nicht mehr rechnen. Zu oft hat sie schon die gerichtlichen Auflagen missachtet, ist weder regelmäßig zu den Kursen für Suchterkrankte noch pünktlich vor Gericht erschienen.

Dafür bekommt Lindsay nun einen besonderen Orden verliehen. Neben der elektronischen Fußfessel, die ihr noch während der Gerichtsverhandlung angelegt wurde, muss Lohan auch in Zukunft wieder an regelmäßigen Drogentests und therapeutischen Kursen teilnehmen. Auch Los Angeles darf sie trotz anstehender Dreharbeiten in Texas bis zur nächsten Gerichtsverhandlung im Juli nicht mehr verlassen. „Das muss sie vorerst verschieben.“, so Richterin Revel. „Die Drogentests werden hier durchgeführt.“

Da scheint jemand ganz schön wütend auf die feierfreudige Diva zu sein. Hoffentlich hat auch Lindsay Lohan dieses Mal den Ernst der Lage begriffen, denn bei einem weiteren Verstoß gegen die gerichtlichen Auflagen wird sie wieder einmal für 180 Tage ins Gefängnis wandern.


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