Von Mark Read 0

Lindsay Lohan 20.000 Dollar Kaution gegen Knastaufenthalt


Lindsay Lohan stand erneut in Los Angeles vor Gericht. Diesmal ging es um einen angeblichen Diebstahl einer Kette im Wert von 2.500 Dollar. Der Juwelier brachte den mutmaßlichen Vorfall zur Strafanzeige.

Für die gebeutelte Schauspielerin war der Gang zu Gericht am Mittwoch ein unangenehmes Spießrutenlaufen, denn dort warteten schon die Fernsehkameras und die zahlreichen Fotografen auf sie. Im unschuldigen, weißen Kleid mit zum Pferdeschwanz zusammen gebundenen blonden Haaren stieg Lindsay aus dem großen Jeep. Mit gesenktem Kopf lief sie in Begleitung ihres Bodyguards den langen Weg in das Gerichtsgebäude.

Das tragische an diesem erneuten Vorfall ist, dass Lindsay Lohan seit 2007 unter Bewährung steht. Kommt es nun zu einer Verurteilung, so müsste die Schauspielerin mit einer längeren Haftstrafe rechnen.

Die anklagende Staatsanwaltschaft erklärte schon vorab, dass Lindsay Lohan die Kette am 22. Januar aus einem Juweliergeschäft in Venice gestohlen habe. Die von der Polizei geplante Hausdurchsuchung konnte Lindsay jedoch gerade noch rechtzeitig verhindern, denn eine Angestellte Lohans brachte zuvor die angeblich gestohlene Kette auf die Polizeiwache und gab sie zurück. Die Mitarbeiterin erklärte hierzu, es würde sich nur um ein Missverständnis handeln. Ihre Chefin Lindsay Lohan habe die Kette nur Probe tragen wollen – mehr nicht!

Vor Gericht am Mittwoch plädierte die Schauspielerin Lindsay Lohan auf „nicht schuldig“! Damit wolle Lindsay noch Zeit gewinnen. Der zuständige Richter Keith Schwartz gestattete Miss Lohan vorübergehende Freiheit gegen eine Kaution in Höhe von 40.000 Dollar. Davon sind 20.000 Dollar für den Ladendiebstahl und 20.000 für die Verletzung ihrer Bewährungsstrafe. Sollte sich jedoch während des Prozesses beweisen lassen, dass Lindsay Lohan die Halskette beim Anzeigenerstatter, dem Juwelier gestohlen hat, wird sie wahrscheinlich sofort hinter Gittern landen.

Eine weitere Auflage des Richters für Lindsays vorübergehender Freiheit ist, dass sie während des gesamten Prozesses keinen Kontakt mit den Besitzern oder dem Personal des Juweliergeschäftes aufnehmen darf.

Richter Keith Schwartz sprach Lindsay am Mittwoch vor Gericht persönlich an:

„Sie sind nicht anders, als andere Menschen. Schauen sie sich ruhig hier im Saal um. Sie sind ein Mensch, wie jeder andere hier auch. Ich kann ihnen nur eindringlich raten, ihr Glück nicht weiter herauszufordern“!

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