Von Stephanie Neuberger 0
Zahlreiche Topstars

"Les Misérables" kommt 2013 in die Kinos

Mit "Les Misérables" kommt 2013 die Verfilmung des gleichnamigen Musicals, das wiederum auf einem Buch basiert, in die Kinos. Die Hauptrollen spielen Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Russell Crowe und Hugh Jackman. Sie mussten nicht nur ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, sondern auch ihre gesanglichen Fähigkeiten.


„Les Misérables“ zählt zu meinen liebsten Musicals. Als junges Mädchen habe ich es das erste Mal gesehen und nach meinem Besuch wochenlang die tragischen und anrührenden Lieder mitgesungen. Im Januar kommt eine Verfilmung der Geschichte in die Kinos. Tatsächlich basiert sowohl das Musical als auch der Film, an manchen Stellen mit kleinen Abweichungen, auf dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo aus dem Jahr 1862. Auch wenn die Vorlage und die Geschichte bereits sehr alt sind und die Rahmenhandlung mit der heutigen Zeit nichts mehr zu tun hat, kann sich der Zuschauer immer noch in die Figuren und die Geschichte hineinversetzen. Dramatisch erzählt die Story den Kampf um Recht, Unrecht, Freiheit, Kampf und die Liebe. Stoff aus dem die besten Geschichten sind.

Im Januar startet „Les Misérables“ in den Kinos. Regisseur Tom Hooper („The King’s Speech“) wagt sich an das Werk heran und hat die Figuren mit großen Hollywood-Stars besetzt. Hugh Jackman spielt die Hauptrolle. Als Jean Valjean ist er Dreh- und Angelpunkt der Story. Sein Gegenspieler Inspektor Javert (Russell Crowe) hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, den früheren Häftling Valjean festzunehmen. Anne Hathaway spielt Fantine, eine Arbeiterin, die ihre uneheliche Tochter abgeben musste und von Valjean das Versprechen abringt, ihre Tochter Cosette (als erwachsene verkörpert von Amanda Seyfried) zu sich zu holen und sich um sie zu kümmern. Anne schnitt sich für diese Rolle sogar ihre Haare ab, was sicherlich einige Frauen als mutigen Schritt bezeichnen würden.

Die Geschichte im einzelnen hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Aber alle, die Musicalfilme und dramatische Stoffe lieben, werden auf ihre Kosten kommen.

Eine Besonderheit hat der Film noch zu bieten. Normalerweise singen die Schauspieler bei einer Musicalverfilmung in einem Studio ihre Gesangseinlagen ein. Diese werden dann ordentlich abgemischt und kommen beim Dreh vom Band. Tom Hooper hat sich für seine Schauspieler etwas anderes überlegt. Damit es authentischer ist und vielleicht näher an ein Bühnenstück herankommt, sangen die Schauspieler die Lieder live vor laufender Kamera. Kein Playback, das in der passenden Szene vom Band kommt, sondern die eigenen Stimme. Anne Hathaway und Hugh Jackman bewiesen bereits bei einigen anderen Gelegenheiten ihr Gesangtalent. Die Verfilmung von „Les Misérables“ ist ihre Bewährungsprobe. In einem kurzen Spezial erklären Schauspieler und der Regisseur die Besonderheit des Verfahrens und warum der Film dadurch besser wird. Sehen könnt ihr es hier. Ich kann die Erläuterungen durchaus nachvollziehen und sie steigern meine Vorfreude auf den Film weite.


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