Von Mark Read 1
Lena weiter erfolgreich

Lena Meyer-Landrut: Das war ihr Jahr 2011

Kürzlich wurde Lena Meyer-Landrut in einem Online-Voting zum "Best European Act" gewählt. Bei den MTV EMAs am 6. November wird sie ihre Trophäe in Empfang nehmen. Wir fragen uns: Was hat das Jahr 2011 für Lena so erfolgreich gemacht, dass sie Europas Beste wurde? Eine Chronologie der vergangenen Monate.


Januar/Februar: Nachdem schon kurz nach Lenas sensationellem Sieg beim Eurovision Song Contest 2010 bekannt wurde, dass sie 2011 zur Titelverteidigung antreten wird, ging es nun darum, einen passenden Song dafür zu finden. In der TV-Show "Unser Song für Deutschland" trat Lena gegen sich selbst an, das Publikum durfte darüber entscheiden, mit welchem Lied die Sängerin im Mai in Düsseldorf antreten sollte. Am 18. Februar wurde im Finale der Show "Taken By a Stranger" auserkoren.

Am 8. Februar erschien Lenas zweites Studioalbum "Good News", das an die Spitze der Albumcharts ging. Die Single "Taken By a Stranger" schaffte es bis auf Platz zwei. Das Jahr ging also schonmal richtig gut los!

März: Bei der Echoverleihung 2011 am 24.03. war die Hannoveranerin in fünf Kategorien nominiert, in zweien durfte sie den Preis mit nach Hause nehmen: "Erfolgreichster Newcomer National" und "Erfolgreichste Künstlerin National". Außerdem trat sie mit "Taken By a Stranger" live auf.

April: Lena startete ihre Deutschlandtournee durch neun große Städte. Sie hatte große Hallen gebucht, die allerdings nicht immer komplett gefüllt waren. Manche Medien riefen die Tournee deswegen zu einem Desaster aus, die sie aber nicht war. Es wird geschätzt, dass insgesamt 75.000 Menschen die Konzerte besucht haben.

Mai: Es wurde ernst! Am 14. Mai stand der Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf an, und mit jedem Tag wurde der Druck der Medien auf Lena größer. Im Vorfeld wurde sie zu einer Favoritin ausgerufen. Beim Finale vor 36.000 Zuschauern in Düsseldorf und einigen Millionen weltweit lieferte sie eine astreine Performance ab. Allerdings langte es am Ende "nur" zu Platz zehn, dabei ist dies eine sehr respektable Leistung. Lena war anschließend zufrieden, ihr Mentor und Förderer Stefan Raab ebenfalls.

Nach dem Eurovision Song Contest: Lena tauchte nach dem Finale aus der Öffentlichkeit ab. Ihr einziges musikalisches Lebenszeichen war der Song "What a Man" für den Soundtrack des gleichnamigen Films von Matthias Schweighöfer (Platz 21 der Charts).

Zum Wintersemester begann Lena ein Studium in Köln – sie entschied sich für "Sprachen und Kulturen Afrikas" sowie Philosophie. In den nächsten Jahren werden in ihrem Leben also andere Faktoren eine Rolle spielen als der Erfolg in den Charts. Dass Lena allerdings immer noch über eine enorme Fanbasis verfügt, bewiesen ihre Erfolge bei den Online-Votings für die MTV Europe Music Awards: Sie wurde nicht nur zum "Best German Act" gewählt, sondern auch zum "Best European Act" und könnte – und das wäre eine Sensation – sogar noch "Best Worldwide Act" werden. Es wäre die Krönung eines ohnehin schon berauschenden Jahres für Lena.


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