Von Nils Reschke 0
„Dallas“ ist zurück

Larry Hagman steht als Fiesling vom Dienst bereit

Das J.R. steht für „John Ross“, die Rolle des J.R. ist unwiderruflich mit US-Schauspieler Larry Hagman verknüpft. Einen anderen könnte man sich in dieser Rolle auch gar nicht vorstellen. Umso besser, dass sich der mittlerweile 80-Jährige nach seiner Krebserkkrankung auf dem Weg der Besserung befindet.


Es wird das TV-Comeback des Jahres – und zwar gleich im doppelten Sinne. Denn die US-amerikanische Kultserie „Dallas“ kehrt zurück auf die Bildschirme. Und mit ihr auch einer der bekanntesten Fieslinge im Fernsehen. Larry Hagman spielt seit jeher J.R. Ewing. Obwohl der Schauspieler mittlerweile 80 Jahre alt ist, obwohl er gegen eine heimtückische Krankheit kämpfen musste, will er auf seine Rolle im neuen Dallas nicht verzichten. Seine fiese Lache ist schließlich legendär, nicht nur beim TV-Publikum der 80er Jahre.

Im Sommer ist geplant, dass „Dallas“ in den Vereinigten Staaten ausgestrahlt wird, ehe dann im Herbst auch deutsche Fans der Kultserie in den Genuss der Fortsetzung kommen sollen. Sorgen machte zwischenzeitlich eigentlich nur der Gesundheitszustand der bekanntesten Figur. Dann Larry Hagman alias J.R. Ewing war im vergangenen Jahr an Krebs erkrankt. Nach einer Chemotherapie und Bestrahlung befindet sich der populäre Serien-Fiesling vom Dienst allerdings auf dem Weg der Besserung und sagt: „Ich werde J.R. sein, bis ich sterbe. Da kann ich gar nichts dagegen machen.“ Dass er den Krebs besiegt hat, macht ihn stolz: „Darüber bin ich sehr glücklich.“

Und wie wird das neue „Dallas“ aussehen? Natürlich dreht sich alles nach wie vor um Öl, um ganz viel Öl – und die Dynastie der Ewings. Daran jedenfalls hat sich rein gar nichts geändert. Wohl aber ist auch die Zeit an „Dallas“ nicht spurlos vorübergegangen. Denn die US-Serie anno 2012 lässt wesentlich mehr nackte Tatsachen sprechen, als das noch in den 80er Jahren der Fall war. Es sei eben eine andere Generation, meint auch Larry Hagman. „Heute werden sich hoffentlich auch jüngere Leute die Sendung ansehen.“  Heutzutage könne man im Fernsehen viel mehr machen als früher. „Ich würde jetzt nicht von kompletter Nacktheit sprechen“, sagt Hagman. „Aber so in die Richtung.“ Lassen wir uns also von den neuen Ewings, dem alten J.R. und einem freizügigeren „Dallas“ überraschen.


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