Von Peter Poolanski 0
Der Poolservice

Lana Del Rey? Kenne ich schon seit Jahren!

Es ist Freitag und wir haben ja nichts besseres zu tun. Also lassen wir unseren knallharten und fast objektiven Society-Experten Peter Poolanski an die Tastatur. Er will etwas loswerden. Nämlich seine Einschätzung darüber, wer in der letzten Woche Top und wer Flop war. Und wer wüsste das besser als er?


Top:

Lana Del Rey: "Lana Del Rey? Klar kenn ich die!", ist ein Satz, den man im Augenblick ständig hört. Vor allem selbsternannte Musikexperten und Trendsetter tun momentan gerne so, als hätten sie vor wenigen Wochen schon gewusst, wer Lana Del Rey ist. Bevor der Internet-Hype um die süße Amerikanerin und ihren unwiderstehlichen Hit "Video Games" auf die reale Welt überschwappte. Aber lassen wir ihnen doch den Spaß. Letztlich ist es doch egal, wann man Lana Del Rey entdeckt hat. Wichtig ist, dass die Sängerin mit nur zwei veröffentlichten Songs gerade auf dem Weg ist, ein Superstar zu werden – und das völlig zu Recht! "Video Games" schießt diese Woche auf Platz 4 der Single-Charts, und ihr Album "Born to Die", das am 20. Januar 2012 kommt, wird garantiert ein Hit werden. Wir freuen uns darüber, dass in den Charts endlich mal wieder echte Qualität vertreten ist.

Bilder von Newcomerin Lana Del Rey

Taylor Swift: "Kein Alkohol ist auch keine Lösung", sangen die Toten Hosen vor knapp zehn Jahren und landeten damit einen Riesenhit. Taylor Swift dürfte diesen Song wohl eher nicht gefallen haben, und zwar nicht nur wegen der Sprachbarriere. Die süße Country-Sängerin, eines der größten Teenie-Idole der USA, ist gerade einmal 21 Jahre alt und doch schon sehr vernünftig. Sie raucht nicht und lehnt auch Alkohol ab. Keine Drogen, keine Skandale, bitte. Zwar eine sehr radikale Einstellung für einen jungen Menschen, der ja bei aller Vernunft auch mal über die Stränge schlagen darf. Aber trotzdem lobenswert. Daumen hoch für Taylor Swift!

Flop:

Justin Bieber: Unser Dauergast im Poolservice hat uns auch diese Woche wieder bestens unterhalten. Hey Justin, zähl doch mal schnell die Kontinente auf! Kein Witz, er wusste sie alle – bis auf Australien und Europa. Aua! Es ist ja beileibe nicht so, dass der Teenie-Mega-Darling in seinem Leben noch nie aus seinem Kaff rausgekommen wäre. Im Gegenteil, der Bengel jettet ständig rund um den Globus, hat Fans auf der ganzen Welt und offenbart doch erschreckende Bildungslücken. Wir fordern: Nachsitzen im Erdkundeunterricht! Das hätte auch den Vorteil, dass man Biebers Gesicht mal ein paar Wochen lang nicht sehen muss. Wer startet die Online-Petition?

Jessica Simpson: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?" ist nicht nur bei Politikern ein Dauerbrenner. Auch Jessica Simpson dürfte sich den Satz mit Lippenstift auf den Badspiegel geschrieben haben. Denn erst verkündete ihren Fans, sie sei stolz auf ihre Kurven und widerstrebe dem Magerwahn des Showbiz. Stark, fanden alle – und dürften nun etwas irritiert sein, da Jessica einen Exklusiv-Deal mit Weight Watchers unterschrieb. Vier Millionen Dollar dafür, dass Miss S. im nächsten Jahr nach der Geburt ihres ersten Kinders wieder zu ihrer früheren Figur zurückfindet – natürlich mit Weight Watchers ™ ©. Ja, da darf man ruhig mal von "Ausverkauf der Ideale" sprechen. Muss man aber nicht.


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