Von Sabine Podeszwa 0
Musikkolumne

Lana del Rey: Ihr neues Video zu „National Anthem“

Lana del Rey hat am 27. Juni das Video zu ihrem neuen Song „National Anthem“ veröffentlicht. Mit der fünften Singleauskopplung aus ihrem Album „Born to die“ geht sie im Video auf die Ermordung von John F. Kennedy ein. Das Ganze findet natürlich in der für sie typischen Retro-Szenerie statt.


Nur wenige Newcomer konnten im letzten Jahr einen derartigen Erfolg für sich verbuchen wie Lana del Rey. Mit ihrer ersten Single „Video Games“ erklomm sie innerhalb kürzester Zeit die Charts und etablierte sich als ernstzunehmende Künstlerin, die sich zudem in ihrem Auftreten und ihrer Musik deutlich von ihren Konkurrentinnen abhebt.

Am 27. Juni erschien das Video zu ihrer neuen Single „National Anthem“ und schaffte innerhalb von drei Tagen gigantische zwei Millionen Klicks. Die Idee und das Konzept für das Video hat die Sängerin selbst entwickelt. Zudem glaubt sie, dass es sich hierbei, um ihr bisher bestes Projekt handelt.

Am Anfang des Videos singt Lana del Rey  „Happy Birthday, Mr. President“  und erinnert trotz ihrem ganz eigenen Look somit stark an Marylin Monroe. Im weiteren Verlauf wechselt sie in die Rolle der Jackie Onassis und als Zuschauer bekommt man den glücklichen Alltag ihrer Familie präsentiert. Ihr Mann, John F. Kennedy, wird von dem Rapper ASAP Rocky dargestellt, mit dem sie zwei Kinder hat. Man sieht die Familie am Strand, auf Festen und letztendlich auch an dem Tag, der der Todestag von John F. Kennedy wurde und somit auch von Lana del Reys fiktivem Ehemann im Video. Was der Regisseur zum Video und der Absicht dahinter sagt, könnt ihr hier nachlesen.

Das Video ist im typischen Lana del Rey-Stil gehalten. Wie immer bezaubert sie als 60-Jahre-Schönheit und die Retro-Aufnahmen machen aus dem Video, das eigentlich eher ein Kurzfilm ist, ein Kunstwerk. Auch der Song wird in üblicher Manier  in den nächsten Wochen die Charts erklimmen und von den Radiostationen rauf und runter gespielt werden. Um dies vorauszusagen, benötigt man sicherlich keine Glaskugel. Nach „Summertime Sadness“ dürfen wir uns demnächst an „National Anthem“ satt hören ,und das ist durchaus nicht negativ gemeint.


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