Von Mark Read 0

Lady Gaga wird verklagt!


Lady Gaga hat kurz nach dem furchtbaren Erdbeben in Japan ein Armband kreiert, dessen Verkaufserlös an die Opfer gespendet wird. Eine gute Sache, die auch viele befürworteten und sich ein Armband, das immerhin nur fünf Dollar kostet, kauften. Doch angeblich habe die Sängerin nicht nur Geld gespendet, sondern sich auch selbst bereichert. Dies behauptet eine Anwaltskanzlei, die bereits Klage gegen die 25-jährige eingereicht hat. Laut der Kanzlei 1-800-LAW-FIRM habe die Sängerin zwar kein Geld vom Verkaufserlös behalten, dafür aber die Versandkosten hochgetrieben, um ihre eigene Kasse zu füllen.

"Ich verklage Lady Gaga einfach, um sie zur Verantwortung zu ziehen, dass sie das Geld, das sie für Charity sammelt, auch dem Zweck , für den sie versucht hat, zu sammeln, auch gibt", so ein Anwalt der Kanzlei gegenüber der Daily Mail. Allerdings hat sich Lady Gaga zu den Unterschlagungsvorwürfen bisher nicht geäußert. Wie viel Geld bei den Erdbebenopfer angekommen ist und wie viel nicht, ist auch nicht bekannt. Bisher wurden die Anschuldigungen der Kanzlei nicht bewiesen. Dies muss nun eventuell ein Richter klären.

Angeblich soll aber die Gegenseite zugegeben haben, dass ein Teil des Geldes tatsächlich nicht an Japan gehen. Dies behauptet zumindest die Kanzlei.

"Als wir versucht hatten, mit den Angeklagten in diesem Fall zu sprechen, war alles, was wir bekommen haben: 'Nun, ein Teil des Geldes wird behalten, aber wir wissen nicht wirklich wie viel' war das Wesentliche, was wir als Antwort erhielten."

Ziel der Klage sei es, dass das Geld auch tatsächlich da ankommen soll, wofür es gedacht sei und nicht in die Taschen der Initiatoren. "Wenn man seinen Ruhm und seine Macht als Musiker nutzt, um von den Leuten Geld unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu nehmen, ist das einfach falsch", ist die Ansicht der Anwälte.

Das Armband kann man auf der Seite der Sängerin übrigens immer noch bestellen.


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