Von Stephanie Neuberger 0
Probleme bei der Tour

Lady Gaga: Schwierigkeiten wegen freizügigen Auftritten

Millionen Fans sind aufgeregt und freuen sich endlich Lady Gaga live auf ihrer "Born This Way Ball" Tour zu sehen. Aber während sich viele freuen, gibt es auch Proteste wegen ihrer freizügigen Outfits und anzüglichen Texte. Die Tour steht unter einem schlechten Stern.


Lady Gaga ist derzeit auf ihrer "Born This Way Ball" Welttournee unterwegs. Aber nicht überall auf der Welt ist die Sängerin gerne gesehen. Während sich zahlreiche Fans freuen, die Musikerin live zu sehen, protestieren und boykottieren manche die Konzerte. Bei ihrem Auftaktkonzert in Seoul durfte die Zuschauer nur ab 18 Jahren ein Ticket kaufen. Grund sind die freizügigen Outfits von Gaga sowie ihre exzentrischen Auftritte. In Indonesien wurden ihre Konzerte sogar verboten.

Nun gibt es auch auf den Philippinen Probleme. Denn auch dort ist Lady Gaga kein gern gesehener Gast, sondern steht unter besonderer Beobachtung. Das katholisch gläubige Land sieht in ihren Auftritten eine große Provokation und bittet die Sängerin auch, davon Abstand zu nehmen, ihren Hit "Judas" zu singen. Der Bürgermeister der Stadt, in der die 27-jährige auftreten wird, äußerte sich gegenüber der "Huffington Post" kritisch: "Wir haben die Produzenten von Lady Gagas Konzert daran erinnert, dass die Show und das Event als Ganzes keinerlei Nacktheit oder unzüchtiges Verhalten, das ein Affront für die Moral und Sitten sein könnte, aufweisen darf.“

Ob sich Lady Gaga an diesen Appell halten wird, ist fraglich. Der Konzertveranstalter ist laut mb.com.ph der Meinung, dass die Darbietungen der Sängerin als künstlerische Freiheit und Ausdruck interpretiert werden müssen. "Obwohl wir den Glauben und die Standpunkte dieser Organisationen hinsichtlich grundlegender Angelegenheiten wie Moral und Anstand respektieren, bitten wir um mehr Verständnis und appellieren an die Öffentlichkeit, die musikalischen und theatralischen Auftritte Lady Gagas als authentische und legitime künstlerische Ausdrucksform zu behandeln."


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