Von Milena Schäpers 0
Lady Gaga in der Politik?

Lady Gaga fordert ein Gesetz gegen Mobbing

Lady Gaga kämpft seit langem für die Rechte Homosexueller. Vor wenigen Tagen brachte sich ein Junge in Amerika um. Er wurde von seinen Mitschülern wegen seiner sexuellen Neigung gemobbt. Nun fordert die Sängerin ein einheitliches Gesetz gegen Mobbing und will sich deshalb mit Barack Obama treffen.


Ein erschütternder Fall von Mobbing schockt die USA. Jamey Rodemeyer, ein 14 Jahre alter Junge aus New York brachte sich vor wenigen Tagen um, nachdem er lange Zeit schikaniert worden war. Jamey war schwul und wurde deswegen von Gleichaltrigen beschimpft und verspottet.

Dies zeigt sich auch brutal auf seinem Blog, in dem er über sein Leid im Alltag schrieb.

Laut Stern.de schrieben ihm seine Peiniger Nachrichten wie "Mir wäre es egal, wenn du stirbst. Uns allen wäre es egal." Und bezeichneten ihn als "dumm, schwul, fett und hässlich".

In seinem letzten bekannten Satz, den er wenige Stunden vor seinem Tod auf Facebook postete, zitierte er eine Textzeile von Lady Gaga: Don't forget me when I come crying to heaven's door (Vergesst mich nicht, wenn ich weinend an die Himmelstür komme).

Die Sängerin, selber bisexuell und eine starke Verfechterin der Rechte Homosexueller ist zutiefst bestürzt über den Fall. Sie twitterte: Es ist ein Verbrechen aus Hass. Das muss aufhören. Unsere Generation hat die Macht, es zu beenden.

Sie fordert nun ein strengeres gesetzliches Vorgehen gegen Mobbing und will deshalb mit Barack Obama persönlich reden.


Teilen:
Geh auf die Seite von: