Von Mark Read 0

Lady Gaga erzürnt die Gemüter der Tierschützer


Die Popkönigin Lady Gaga ließ sich für die japanische Septemberausgabe der Vogue mit ganz besonders aufsehenerregenden Accessoires ablichten: Stücke von rohem Fleisch zieren den nackten Körper und verdecken die Brüste sowie Intimzone der Sängerin. Und rufen die entsetzten Gemüter der Tierschutzorganisation PETA (People für Ethical Treatment of Animals) auf den Plan.

Ingrid Newkirk, die Präsidentin der Tierschutzorganisation, erklärte jetzt gegenüber der britischen "The Sun": „Lady Gagas Job setzt es voraus, dass sie ausgefallene Dinge tut. Die Bikini-Aktion ist gewiss sehr kreativ. Man sollte jedoch nicht außer Acht lassen, dass Fleisch von einem gequälten Tier Fleisch von einem gequälten Tier bleibt.“

Eine ausgefallene und möglichst aufsehenerregende Garderobe, die so manches Mal als plastisches Kunstwerk ein Museum zieren könnte, ist eines der Markenzeichen der skandalträchtigen Sängerin. Doch dass das Leben als exzentrischer Popstar auch seine Schattenseiten hat, lernte Lady Gaga nur allzu gut innerhalb des vergangenen, stressigen Jahres. Denn mehrmals soll sie während ihrer Tournee wegen Essstörungen und gesundheitsschädigenden Diäten ins Krankenhaus eingeliefert worden sein.

„Wenn ich sage, dass sie krank war, dann meine ich damit körperlich und psychisch.“, erklärte jetzt auch ihr Tourmanager David Ciemny in Maureen Callahans neuem Buch „Poker Face: The Rise and Rise of Lady Gaga“. So habe die Skandalnudel inzwischen ein wirkliches Problem, die Finger von schnellem Junk Food und süßen Naschereien zu lassen, während sie zu anderen Zeiten gar nichts mehr zu sich nehme, um rechtzeitig zu ihren Konzerten wieder in ihre Kostüme zu passen. Einmal soll das Gewicht zwischen zwei Anproben sogar um ganze neun Kilo variiert haben.

Es bleibt zu hoffen, dass Lady Gaga sich trotz all ihren Ehrgeizes nicht vergisst, worauf es wirklich ankommt im Leben und sich die benötigten Ruhepausen gönnt, um die Welt auch weiterhin mit ihren skurrilen Auftritten zu begeistern.


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