Von Nils Reschke 0
Harald Schmidt Show

Lachen mit Harald Schmidt: So lief der Einstand auf Sky

Er ist wieder da! Nach Sat.1, der ARD und wieder Sat.1 bringt jetzt Sky die „Harald Schmidt Show“ und verzichtet auf Neues. „Dirty Harry“ hat auch noch Luft nach oben, aber der Auftakt darf als gelungen bezeichnet werden.


Madame Nathalie leitet mit gewohnt französischem Akzent die neue Ära ein: „Und hier ist die letzte Glühbirne im Deutschen Fernsehen: Harald Schmidt!“ Vorhang auf also für die „Harald Schmidt Show“ auf dem Bezahlfernsehsender Sky. „Dirty Harry“ ist zurück im deutschen Fernsehen, sein Debüt bei Sky konnte sich sehen lassen, hat aber noch Luft nach oben. Trotzdem sitzen die meisten Gags – und als die Gäste kamen, wurde es sogar kulturell sehr, sehr hochwertig. Der Start der Harald Schmidt Show ist gelungen.

Dass Schmidt mit seinem Team den Sender gewechselt hat, sieht man auch an Bandleader Helmut Zerlett und seiner Gefolgschaft, die allesamt eine Sky-Armbinde trage. Schnell noch das Schild draußen vor dem Studio von Sat.1 über Das Erste bis hin zu Sky gewechselt – fertig. Am Studio hat sich nichts geändert, am Konzept der Show noch weniger. Schmidt macht seine Scherze zum aktuellen Tagesgeschehen. „Aus Solidarität habe ich mir heute morgen selbst einen heißen Kaffee in den Schritt geschüttet“, bewertet er den Streik der Flugbegleiter. Und natürlich bekommen auch Markus Lanz, Thomas Gottschalk und die Verwirrung um ein Interview ihr Fett weg. Dazu noch ein kleines, visuelles Bilderrätsel (gesucht wird der US-amerikanische Sender HBO) – sitzt!

Platz nehmen darf anschließend als erster von mehreren Sidekicks, die noch folgen sollen, Klaas Heufer-Umlauf. Hier stockt es, doch zu erahnen ist, was Schmidt noch herausholen kann, wenn besagter Gast an seiner Seite noch besser mit ihm den verbalen Doppelpass spielt, als es Heufer-Umlauf an diesem Abend in der Lage ist zu tun. Richtig groß wird es, als als Gäste die Cellistin Sol Gabetta und Pianistin Helene Grimaud auftreten. Schmidt zeigt echtes Interesse, heraus kommt ein lockeres Interview und anschließend eine Performance des Duos, die mit der Zunge schnalzen lässt.  Weiter so, „Dirty Harry“!


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