Von Stephanie Neuberger 0
Ärger nach ESC-Vorentscheid

"LaBrassBanda": Betrug an den Fans

Der Vorentscheid zum Eurovision Song Contest brachte einigen Ärger. Denn während Zuschauer und Radiohörer die Band "LaBrassBanda" als deutschen Act beim ESC sehen wollten, hatte die Jury einen anderen Entschluss getroffen. Und so fährt nun Cascada nach Schweden, was für einigen Ärger sorgt.


Der Vorentscheid zum "Eurovison Song Contest" verlief nicht so harmonisch und klar ab, wie erwartet. Während viele "LaBrassBanda" als deutschen Act beim ESC gesehen haben, empfand die Jury ihren Auftritt etwas anderes. Sie gab der Band nur 1 von 12 Punkten und so gewann Cascada den Vorentscheid und vertritt Deutschland nun beim Song Contest.

Nach der Entscheidung gab es viele wütende Fans, die ihrem Unmut via Facebook und Twitter Luft machten. "LaBrassBanda" fühlt sich allerdings nicht betrogen oder hintergangen. Aus der Sicht ihrer Fans sehen sie die Punktevergabe aber anders. "Wir als Band sind nicht betrogen worden, unsere Fans und Unterstützer schon. Aber gewinnen ist eben nicht alles, uns reicht schon das Erlebnis. Wir wussten ja nicht, was uns in dieser Glitzer-Glitzer-Welt erwartet. Aber alle waren sehr ehrlich und haben uns unterstützt", sagte ein Bandmitgleid gegenüber "Focus Online".

Sicherlich wären sie gerne nach Malmö gefahren, um für Deutschland anzutreten, dennoch haben sie diese Erfahrung genossen. Für "LaBrassBanda" ist da Gefühl, dass so viele Leute ihre Musik mochten, großartig. Und für zählt letztendlich nur, was die Hörer dachten und nicht die Jury. An eine Verschwörung, wie manche sie wittern, glauben sie allerdings nicht. "Ich denke generell schon, dass die Musikindustrie im Hintergrund die Strippen zieht. Aber in diesem speziellen Fall glaube ich nicht an eine Labelverschwörung. Der Wettbewerb ist auf einem guten Weg. Aber das entscheidende Voting ist das von den Leuten, die angerufen haben."


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