Von Steffen Trunk 0
Interview mit Promipool

Kritik am TV-Format: Model Alena Gerber hält GNTM für realitätsfern

Schon bald hat Deutschland ein neues „Germany’s Next Topmodel“. Seit 2006 sucht Heidi Klum nach den Schönsten des Landes. Doch die Castingshow gefällt nicht allen. Mit der Mode-Branche habe die Sendung nichts zu tun, so Alena Gerber. Doch Unterhaltung bringen die Nachwuchsmodels dennoch ins Wohnzimmer.

Alena Gerber gab uns am Tegernsee ein Interview

Alena Gerber gab uns am Tegernsee ein Interview

(© Promipool Reinhold Deisenhofer / other)

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Bei der Vorstellung des neuen VW Polos am Tegernsee hat Model Alena Gerber (24) mit uns gesprochen. Seit über zehn Jahren ist die entzückende Münchenerin nun schon in der Branche aktiv und weiß daher bestens, mit welchen Tücken man zu kämpfen hat.

Alena Gerber findet keinen Gefallen an der Klum-Show

Jeden Donnerstag versucht uns Heidi Klum (40) die Welt der Models via GNTM zu erklären. Doch wie authentisch ist die Sendung? Alena Gerber erklärt uns, was sie von der Castingshow hält: „Ich bin kein Fan von GNTM, da die Sendung nichts mit der Realität eines Models zu tun hat. Ich ärgere mich, dass sie falsche Hoffnungen und Erwartungen weckt. Doch als Unterhaltungsformat schaue ich mir die Castingshow dennoch gerne an.“

Bei GNTM wird eine falsche Realität vorgegaukelt

In Wirklichkeit ist es eine hartumkämpfte Branche. Alena berichtet, dass sie mit 13 Jahren in Mailand gearbeitet und mit fünf anderen Mädels in einem dreckigen Modelapartment gewohnt habe. Von Glamour keine Spur! „Ich bin nicht mit einer Limousine, sondern mit Bus und Bahn zu den Castings gefahren – davon fanden 30 bis 40 täglich statt. Und auch die Konkurrenz ist abseits von GNTM viel größer. Ich konkurrierte in der Anfangszeit mit 800 bis 900 anderen Models.“

Sie selbst wird jetzt in den USA durchstarten und nach Los Angeles ziehen.


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