Von Peter Poolanski 0
Der Poolservice

Klares Foul von Brad Pitt!

Eine Woche ist verdammt lang, und die Promiwelt verdammt groß. Da verliert man leicht mal den Überblick. Gut, dass es Peter Poolanski gibt, unseren Mann für den Poolservice. Er fasst für uns nochmal zusammen, wer in der letzten Woche gutes geleistet und wer sich völlig unmöglich gemacht hat. Ab jetzt regelmäßig auf promipool.de!


TOP:

Ashton Kutcher: Gebt es zu: Ihr habt es auch mit Spannung erwartet! Die Rede ist vom TV-Event des Jahres. Am 19. September lief die erste Folge der neuen Staffel von „Two and a Half Men“, in der Ashton Kutcher, dieser schmächtige, unscheinbar aussehende Thirtysomething, die Nachfolge von Charlie Sheen antrat. Schon vorher war klar: Entweder es gibt den totalen Verriss, oder alle sind sich hinterher einig, dass die Macher der Serie eine gute Wahl getroffen hatten. Tja, und dann war das Ergebnis doch etwas in der Mitte. Die Folge war nicht schlecht, doch von Großartigkeit schon noch ein Stückchen entfernt. Ein paar Lacher hatte Kutcher auf seiner Seite, und aus seinem TV-Charakter Walden Schmidt, einem Internet-Milliardär, lässt sich bestimmt noch etwas machen. Wir finden, dass Kutcher dem enormen Druck gut standgehalten hat. Das mit ihm und „Two and a Half Men“ könnte was werden. Dafür: Daumen hoch!

Kelis: "I hate you so much right now!", brüllte Kelis im Refrain ihrer ersten Hitsingle “Caught out there” – die Lady war noch nie um klare Worte verlegen. Und die waren auch in der vergangenen Woche angebracht. Denn Kelis wurde am Londoner Flughafen von einem dickbäuchigen, engstirnigen Rentner auf üble Art und Weise rassistisch beleidigt. In Gegenwart ihres Kindes wurde sie „Sklavin“ gennant und als „dreckige Nigerianerin“ beschimpft – und keiner der Umstehenden tat etwas. Kelis nutzte diesen ekligen Vorfall, um im Internet klare Worte zu Englands Umgang mit Rassismus zu finden. Sie macht sich Gedanken, anstatt Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Eine echt starke Persönlichkeit. Ich ziehe meinen virtuellen Hut!

FLOP:

Brad Pitt: Schon möglich, dass seine Ehe mit Jennifer Aniston weniger aufregend war als jetzt seine Beziehung mit Angelina Jolie. Aber muss er deswegen gleich nachtreten? Irgendwie wirkt es so, als wäre der ach so smarte Brad, der ja angeblich voll und ganz über seine frühere Liebe und ihr schmutziges Ende hinweg ist, eifersüchtig. Eifersüchtig auf Jennifers Liebe zu Justin Theroux. Denn auch über den hat er alles andere als freundliche Worte verloren. In Zukunft bitte etwas mehr Taktgefühl, Herr Pitt!

Cristiano Ronaldo: Es gibt weltweit wohl nicht viele Fußballer, die so polarisieren wie der eitle Pfau in Diensten Real Madrids. Dass er ein Weltklasse-Spieler ist, steht außer Frage. Aber seine Arroganz überlagert seine eigentlich großartigen Leistungen immer wieder. Zum Beispiel beklagte er sich nach dem Champions-League-Spiel seiner Madrilenen in Zagreb darüber, dass ihn seine bösen Gegenspieler immer wieder foulen – weil sie neidisch auf ihn wären. Auf sein Talent, seinen Reichtum und natürlich sein Aussehen. Klar, was auch sonst? Man sieht Ronaldos Gegenspieler förmlich vor sich, wie sie nachts im Bett liegen und unter Tränen dafür beten, einmal, nur einen Tag so schön, talentiert und reich wie Cristiano Ronaldo sein zu dürfen. Was wohl passiert, wenn man Ronaldo mal mit einer Nadel piekst? Geht dann die ganze Luft raus und zurück bleibt ein sehr guter Fußballer, der reihenweise schöne Tore schießt? Es wäre schön.


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