Von Peter Poolanski 0
Der Poolservice

Kim Kardashian: Der Angriff der Plastik-Frau

"Freitags ist sie nie da", sinnierten einst die Fantastischen Vier. Auf unseren Kolumnisten Peter Poolanski trifft das nicht zu. Wie jeden Freitag fasst unser knallharter und fast objektiver Experte die vergangene Woche zusammen. Wer war top, wer war flop in der Promiwelt? Poolanski weiß Bescheid.


Top:

William & Kate: Man muss den Hype um Wills und Kate nicht gutheißen. Man muss als Frau auch nicht völlig durchdrehen, wenn die spindeldürre Herzogin von Cambridge mal wieder ein neues Designerstück von der Stange durch die Gegend trägt. Aber man darf auch ruhig mal festhalten, dass die beiden einfach verflucht angenehme Royals sind. Sie wirken im Gegensatz zu so manch anderem vertrockneten Blaublüter nicht so, als kämen sie von einem fremden Planeten, sondern könnten fast Menschen wie du und ich sein. Noch dazu setzen sie ihre Bekanntheit nicht gerade schlecht ein. Neulich besuchten William und seine Käthe nämlich das UNICEF-Logistikzentrum in Kopenhagen, von wo aus Hilfsgüter und vor allem Essen nach Ostafrika verschickt werden. Dort hungern ja bekanntlich immer noch Hunderttausende einem sicheren Tod entgegen. William und Kate wollten darauf aufmerksam machen – das ist ihnen gelungen, und das darf man ruhig auch mal loben. Cheers!

Brad Pitt: "Rauchen ist schlecht", hat Brad Pitt seinen Kindern immer gesagt. Und hat sich dann stets selbst in einen stillen Winkel seines Anwesens verzogen, um seiner eigenen Sucht nach dem Glimmstengel nachzugehen. Blöd nur, dass er dort neulich von seiner Brut überrascht wurde, die natürlich nicht begeistert darüber war, dass Papa mit zweierlei Maß misst. Aber Brad Pitt ist eben ein ganzer Hollywood-Kerl: Er stellt sich seiner Sucht und versucht nun aktiv und sogar mithilfe von Hypnose-Therapie von seiner Rauchsucht loszukommen. Wie wär's mit Nikotinpflaster, Brad?

Flop:

Kim Kardashian: 72 Tage – das ist nicht nur die Halbwertszeit von so manchem DSDS-Sieger in den Charts, nein, das ist nun auch die Dauer der letzten Ehe von Kim Kardashian, bis sie die Scheidung einreichte. In einer pompösen, millionenschweren Zeremonie hatte das gelernte It-Girl erst im August ihren Basketball-Darling Kris Humphries geheiratet. Und keine drei Monate später ist schon wieder Schicht im Schacht. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass bei Frau Kardashian nicht nur drei Viertel des Gesichts aus Plastik sind, sondern offenbar auch Hirn und Herz – hier ist er. Denn mit kann keiner erzählen, dass sich in 72 Tagen Ehe "unüberbrückbare Differenzen" auftun, die vorher nicht aufgefallen wären. Sauber, Kim! Du hast es tatsächlich geschafft, dich selbst zu übertreffen.

Heidi Klum: Halloween ist doof. Ja, steinigt mich! Ich kann dem ach so schaurigen Treiben rein gar nichts abgewinnen und mir will es einfach nicht in den Kopf, warum wir das hierzulande seit ein paar Jahren so feiern, als wäre es eine deutsche Tradition und keine amerikanische. Aber ich stehe mit der Meinung ja nicht alleine da – auch meine geschätzte Kollegin Olga Lügenscheidt hat sich mit dem lächerlichen Halloween-Hype beschäftigt und ganz besonders mit dem abstrusen, abscheulichen Kostüm von Heidi Klum. Als wandelnder Fleischberg kreuzte die nervende "Model-Mama" bei ihrer eigenen Party auf, und sprengte damit nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks, sondern auch jede Vorstellung von Hässlichkeit. Meine schlimmste Befürchtung ist nun, dass wir in den nächsten GNTM-Staffel die Kandidatinnen in einem genauso ekligen Outfit über die Bühne stöckeln sehen. Daumen runter!


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