Von Stephanie Neuberger 0
Klage abgewiesen

Kevin Costner gewinnt gegen Stephen Baldwin vor Gericht

Hollywood-Stars vor Gericht: Stephen Baldwin hat seinen früheren Geschäftspartner Kevin Costner verklagt, weil dieser angeblich Geschäfte hinter seinem Rücken machte und Stephen so Millionen durch die Lappen ging.


Kevin Costner wurde von Stephen Baldwin auf Schadensersatz verklagt. Grund war, dass Baldwin sich bei einem Deal ausgeschlossen fühlte. Kevin Costner und sein Partner Patrick Smith haben ein Unternehmen, das unter anderem Maschinen entwickeln, die Wasser von Öl reinigen. Baldwin hatte an diesem Unternehmen Anteile. Als 2010 die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko stattfand, überlegte Stephen Baldwin seine Anteile zu verkaufen. Kevin soll ihn zu der Entscheidung gedrängt haben und ihm versichert haben, dass der Verkauf richtig sei. Dies argumentierten zumindest die Anwälte von Baldwin. Kurz nachdem er tatsächlich verkaufte, zogen Costner und Smith einen lukrativen Deal an Land. Damals verkauften sie zahlreiche Maschinen an BP, die an der Ölkatastrophe schuld waren.

Da der Deal erst nach dem Ausstieg von Stephen Baldwin unter Dach und Fach gebracht wurde, fühlte er sich benachteiligt. Daher verklagte Baldwin Costner und seinen Partner nun auf 17 Millionen Dollar Schadensersatz. Ein Gericht entschied nun, dass Stephen Baldwin kein Recht auf Schadensersatz hat und Kevin Costner seinen früheren Geschäftspartner nicht betrogen hat. Der Anwalt des Schauspielers gab sich nach dem Scheitern vor Gericht enttäuscht und ernüchternd: "Wir haben angenommen, dass wir ziemlich überzeugend beweisen konnten, dass diese beiden Männer, Mr. Costner und Mr. Smith, uns betrogen haben. Die Geschworenen haben das anders gesehen, aber wir respektieren ihr Urteil." Doch offensichtlich waren die Beweise nicht ausreichend.

Es sieht ganz danach aus, als sei der Rechtsstreit zwischen den beiden Hollywood-Stars ein für allemal geklärt.


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