Von Olga Lügenscheidt 1
Krieg der Speckröllchen

Kelly Osbourne vs. Christina Aguilera: En Vogue ist das nicht!

Diese Woche schlägt sich unsere Modeexpertin Olga Lügenscheidt auf die Seite der Schwachen und Hilflosen. Genauer gesagt auf die Seite von Christina Aguilera, die sich wegen ein paar Pfunden zu viel dümmliche Sprüche anhören darf - ausgerechnet von Ex-Moppel Kelly Osbourne. Nimm dies, Kelly!


Diese Woche müssen wir uns leider mit einem Zickenfiasko niedrigsten Stils beschäftigen. Ich sehe das als eine Art Erziehungsmethode. Denn wer très chic sein will, sollte sich in Sachen Geschmack und Vokabular ja nicht, besser niemals nicht an das kleine Moppelchen Kelly Osbourne halten! Sie mag ja eine ästhetischere Figur bekommen haben, trotzdem ist und bleibt die Osbourne ein Kürbiskopf und brilliert nicht gerade mit gekonnter Attitüde oder Eleganz!

Also was muss ich da lesen, Miss Osbourne? Um hier nett zu bleiben: wer selbst schon immer ordentlich Babyspeck auf den dicken Hüften mit sich herumträgt, sollte nicht mit dem kleinen Wurstfinger auf andere Leute zeigen! Jetzt, wo wir uns in Größe 46 (L für Frauen) pressen können, wollen wir auf einmal eine andere öffentliche Person „fette Schlampe nennen“? So geht das aber nicht! Haben Ihnen Ihre Rockereltern nur Rülpsen beigebracht und haufenweise Geld in den Allerwertesten geschoben? Ich möchte ja nicht behaupten, dass Christina Aguileras Outfit beim Michael-Jackson-Gedenkkonzert sehr vorteilhaft gewesen sei. Aber dennoch ist es ein absoluter Fauxpas, so bösartig zu geringfügig Beleibten zu sein. Zumal man seinem eigenen Spiegelbild mehr Beachtung schenken sollte, um nicht wieder mit seinem dicken Hinterteil eine ordentliche Bruchlandung auf Seite 6 der Klatschzeitungen zu vollführen. Oder noch schlimmer bei „The Biggest Loser“.

Was ist bloß los mit uns? Ganz ehrlich, ist es so lustig und unterhaltend, dicken Leuten beim schweißtreibenden Abnehmen zu zusehen? Muss sich Frau Osbourne wirklich so viel darauf einbilden, dass sie innerhalb eines Jahres ihre fettige McDonalds-Ernährung umgestellt hat und ein paar Kilo abgenommen hat? Vor allem, wenn sie immer noch aussieht wie ein Clown, der einen zu große Luftballon auf ihren Schultern trägt! Noch dazu hat sie wohl nichts, mit dem sie je Aufmerksamkeit erregen würdea - außer dem Ruhm ihrer Eltern und ihrem riesigen, lauten Organ. Mit ihrer komischen Musik ging das ja überhaupt nicht. Ihre Karriere war ja schneller beendet, als sie angefangen hatte. Aberwitziger Madonna-abklatsch mit äußerst fragwürdiger pinken Frisur und null Ausstrahlung. Konnte sich bis gerade eben da überhaupt noch jemand dran erinnern? Und wenn ja, dann sicher nicht an die stimmliche Performance der Göre! Da meine ich doch, dass Christina Aguilera neben ihren neu gewonnen Pfunden schon mit mehr Talent überzeugen kann.

Also was quält unsere kleine Nachwuchs-Diva nur so, dass sie jedes Mal ihren Mund aufreißen muss und nur ungehobeltes Geschwätz von sich gibt? Ich denke, es wäre für Madame Osbourne besser, sich eine Nachhilfelehrerin für Verhaltensfragen zu suchen oder gleich nochmal in die Schule zu gehen, anstatt auf Größe 38 zu hoffen! Dann würden wir vielleicht von solchen sinnlosen Aussagen verschont bleiben und Christina könnte das Konzert zu Ehren von Micheal Jackson einfach rocken!

Mit dieser philosophischen Conclusio verabschiede ich mich und wünsche eine schöne Woche!

Bisous.


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