Von Mark Read 0

Kelly Osbourne ist nicht nur Tochter eines Stars


Die Tochter des legendären Rocksängers Ozzy Osbourne, Kelly Osbourne, hasst es mit den Kindern ihresgleichen verglichen zu werden. Zwar erlangte sie an der Seite ihrer Eltern und ihres Bruders in der MTV-Reality-Doku „The Osbournes“ internationale Berühmtheit, ist allerdings von berufswegen mehr als nur Tochter.

Auf die Popularität ihrer Eltern beschränkt zu werden, findet die junge Sängerin mehr als lästig und auch der Vergleich mit anderen Kindern Hollywoods sei absolut ungerechtfertigt. „Mir geht es darum, nicht als berühmte Tochter ‚abgestempelt’ zu werden. Viele von denen machen mich ganz krank, sie laufen mit diesem görenhaften Getue herum und dann denken die Leute, dass wir alle so wären“, beschwert sich Kelly in einem Interview. „Ich hasse es, in diese Riege Mädels gesteckt zu werden.“

Denn ganz im Gegenteil zu manch anderen Sprösslingen berühmter Eltern, empfindet die 25-Jährige die in die Wiege gelegte Popularität häufig hinderlich als vorteilhaft, da ihre Herkunft ihr den Weg zu den eigenen Zielen häufig erschwere. „Wenn man in dieser Position ist, dann ist es einfach, faul zu sein und sich auf seine Eltern zu verlassen“, erklärt sie. „Für mich macht es das schwierig, etwas mit meinem Leben anzufangen, denn ich werde für alles beurteilt. Jedes Mal, wenn ich etwas selbst erreiche, dann wird davon ausgegangen, dass ich das meinen Eltern zu verdanken habe. Aber ich sehe mich nicht als Opfer, denn das Leben ist hart und ich habe ein fantastisches Leben.“

In die glitzernde Welt Hollywoods hineingeboren zu werden, hat eben nicht nur Vorteile. Und ein derart sympathisches Statement zeigt, dass es doch nicht Nachwuchskaliber à la Paris Hilton und Lindsay Lohan gibt, die uns in Zukunft mit sicherlich überzeugenderen eigenen Projekten erfreuen werden.


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