Von Mark Read 0
Ozzys Tochter spricht

Kelly Osbourne bereut Teilnahme an "The Osbournes" nicht

Kelly Osbourne wurde vor den Augen der Weltöffentlichkeit erwachsen. Als die erfolgreiche MTV-Serie „The Osbournes“ startete, war die Tochter von Rocker Ozzy Osbourne erst 17. Doch obwohl sie viel Häme einstecken musste, bereut Kelly ihre Teilnahme an der Reality-Show kein bisschen.


Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sieht Kelly Osbourne in ihrer Teilnahme an "The Osbournes" den Grund für ihre radikale Veränderung in den Jahren danach. Aus der moppeligen, kratzbürstigen Teenagerin von einst wurde eine normalgewichtige, selbstwusste junge Frau, die als Modekritikern gleichermaßen geachtet wie gefürchtet ist.

"Ich habe nie gemerkt, dass mit mir etwas nicht stimmt, bis die Medien darauf gezeigt haben. Dann hat es mich sehr unglücklich gemacht", so die heute 26-Jährige über ihr damaliges Übergewicht. "Teenager zu sein, ist die schwierigste Zeit im Leben. Alles ist ein erstes Mal, alles ist neu. Man versucht rauszukriegen, wo man hingehört, was man machen will. Das ist schwer. Und es vor der ganzen Welt tun zu müssen, ist noch schwerer."

Doch wenn sie erneut die Wahl hätte, würde sie alles wieder genauso tun wie damals. Die Teilnahme an "The Osbournes" bereut sie überhaupt nicht. "Erst dadurch bin ich die geworden, die ich heute bin. Ich bin gescheitert und habe mich wieder aufgerappelt. Die Sendung war ein großartiges Sprungbrett für meine eigene Karriere. Ich habe gelernt, hart zu arbeiten und mir das zu holen, was ich vom Leben will. Ich muss die Sendung also irgendwie mögen. Aber ich sehe sie mir nicht an, weil mich vieles traurig macht, zum Beispiel die Geschichte vom Krebsleiden meiner Mutter."

Auch dass sie in einer so schrillen Familie aufwuchs, mit einem kultig-schrulligen Vater wie Ozzy Osbourne, findet Kelly gar nicht schlimm. "Unsere Familie ist die Definition von Liebe. Mein Vater schläft nicht mit seiner Sekretärin und meine Mutter nicht mit dem Gärtner. Die Familien, die die meisten Leute als normal bezeichnen, finde ich total abnormal: Sie reden nicht miteinander, haben keine Beziehung. Es geht nur darum, nach außen hin den Schein zu wahren. Uns ist dagegen egal, was die Leute von uns denken."


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