Von Nils Reschke 0
Schlag den Raab

Kein „Super-Mario“: Stefan Raab spaziert zum Rekord-Jackpot

Der „Raabinator“ hat wieder zugeschlagen! Und dieses Mal knackte Stefan Raab auch den Rekord. Denn bei der 37. Ausgabe von „Schlag den Raab“ auf pro Sieben machte der Kölner Entertainer das halbe Dutzend voll. Soll heißen: Zum sechsten Mal in Serie gewann Stefan Raab das Duell gegen den Kandidaten, so dass der Jackpot bei der 38. „Weihnachts-Ausgabe“ nun mit einer Rekordsumme von 3,5 Millionen Euro gefüllt ist.


Das gab es noch nie in der Geschichte von „Schlag den Raab“. In der nächsten Ausgabe geht es um einen Rekordgewinn von 3,5 Millionen Euro. Die TV-Zuschauer hatten sich als Herausforderer Mario Anastasopoulos, einem 44-jährigen Tischler, gewünscht. Mario zeigte sich zwar im Laufe der Sendung extrem unaufgeregt. Schlagen konnte er den Raab aber auch nicht. So gab es um exakt 0.56 Uhr eben keinen „Super-Mario“, sondern der „Henker von Pro Sieben“, wie Stefan Raab zu Beginn der Sendung selbst betitelt wurde, hatte mal wieder die Nase vorne.  In den entscheidenden Moment war der Entertainer einfach einen Tick besser und gewann deutlich mit 68:23.

Gleich im ersten Spiel „Die Flasche“ war es sogar ein Schnips: Mit einem Flaschendeckel sollte eine auf dem Kopf gestellte Plastikpulle umgeschnipst werden. Raab und Mario probierten sich beide ewig lange daran, bis Stefan Raab eine gute Technik entwickelt hatte. Mario kopierte diese – und gewann! Ein perfekter Start in den Abend eigentlich, doch damit hatte der 44-Jährige Raabs Ehrgeiz erst so richtig geweckt. Und eines wurde hier schon deutlich: In Sachen Cleverness war Stefan Raab seinem Gegenüber einfach überlegen, auch wenn er das erste Spiel verlor.

Beim Volleyball prophezeite Sportkommentator Frank Buschmann einen Mario-Sieg. Schließlich wäre der um ein Haar ja mal in Kanada Profi beim American Football geworden. Aber Pustekuchen! Stefan Raabs Kämpferherz war längst geweckt – und er gewann dieses Spiel. Ebenso wie auch eine seiner Paradedisziplinen, Spiele mit fahrbarem Untersatz. Ob das nun ein elektrischer Tretroller war, mit dem der Kölner den Parcours in einer Traumzeit meisterte, und mit dem Mario auch für einen kleinen Schreckmoment sorgte, als er stürzte. Nichts passiert zum Glück! Oder mit einem kleinen Bagger, den Raab ebenfalls beherrschte, als habe er nie etwas anderes gemacht. Oder wie es Frank Buschmann formulierte: „In seinem ersten Leben war Stefan Raab sicherlich Baggerfahrer.“

Und während man das Gefühl hatte, Mario könnte noch stundenlang weiter baggern, bis er endlich eine gute Technik für sich entdeckt hätte, jubelte Stefan Raab schon über die nächsten Punkte. Vor dem Baggern durfte sich der 44-jährige Tischler zumindest kurz etwas Hoffnung machen. Denn im spektakulären Hochseilgarten machte Mario eine gute Figur und heimste diese Punkte ein. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es auch beim Spiel „Augen zählen“, als es galt, die Augen von zahlreichen Würfeln zusammenzuzählen. Da deklassierte Mario sogar Herrn Raab. Insgesamt blieb er allerdings zu blass. Vor allem bei den Ratespielen am Pult.

„Blamieren oder Kassieren“ mit Co-Moderator Elton ging klar an Stefan Raab, „Wer ist das?“ ebenfalls. Der Kölner Entertainer erkannte anhand von eingeblendeten Modellnamen auch schneller die sich dahinter verbergenden Automarken. Mario war vielleicht nicht auf den Kopf gefallen – zumindest aber zu langsam für einen ehrgeizigen Moderator. Denn Stefan Raab weiß ganz genau: Je höher der Jackpot, desto besser auch die Quote. Und nun gilt es ja auch noch einen weiteren Rekord zu schlagen. 3,5 Millionen Euro ist zwar die bisherige Höchstsumme bei „Schlag den Raab“, aber nicht im deutschen Fernsehen. Da liegt nach wie vor „Die 5-Millionen-SKL-Show“ auf RTL vorne, die mittlerweile aus rechtlichen Gründen aber nicht mehr ausgestrahlt wird. Das bedeutet: Stefan Raab muss noch vier Mal gewinnen, um den Jackpot in eine unfassbare Höhe von 5,5 Millionen Euro zu treiben. Zuzutrauen ist das dem Tausendsassa aus Köln allemal. Am 15. Dezember 2012 hat der nächsten Kandidat dann die Möglichkeit, den Raab zu schlagen.


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