Von Kati Pierson 1
Karl Moik feiert 75. Geburtstag

Karl Moik: Mr. Musikantenstadl wird 75

Er gilt als Entdecker von Stefan Mross, moderierte 25 Jahre lang den Musikantenstadl. Darüberhinaus ist er als Schauspieler und Sänger seit Jahrzehnten in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Die Rede ist von Karl Moik. Heute wird der Entertainer 75. Wir gratulieren!

Karl Moik

Happy Birthday, lieber Karl!

(© Getty Images / other)

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Kaum ein zweiter wird mit der heilen Welt der Volksmusik so eng in Zusammenhang gebracht wie Karl Moik. Millionen verehrten Mr. Musikantenstadl in den 25 Jahren in denen er die Sendung moderierte heute wird der Entertainer 75 Jahre jung.

Karl Moik vom Werkzeugmacher zum Publikumsliebling

Der Linzer erblickte am 19. Juni 1938 das Licht der Welt. Nach der Lehre zum Werkzeugmacher und nach Jahren als Vertreter von Kopiergeräten und Fernsehantennen zog es den Österreicher vor die Kameras. Mit dam Jazz-Trio "Jolly Austrians" zog er durch die Lande und schaffte es so 1973 im ORF zur ersten eigenen Sendung: der "volkstümlichen Hitparade".

Mitte der Siebziger Jahre begann die Zusammenarbeit zwischen ARD und ORF. Dabei entstand auch die Idee zu einer Sendung mit Smalltalk und volkstümlicher Musik, die 1981 im Musikantenstadl umgesetzt wurde. Ausgestrahlt wurde diese seit 1981 im ORF und  seit 1983 in der ARD. Karl Moik wurde ihr Moderator und was dann kam ist Fernsehgeschichte. Zu jeder Sendung schalteten Millionen Zuschauer ein. Die Idee wurde zum Quotenrenner und Karl Moik zum Liebling von Millionen.

25 Jahre Musikantenstadl und das eine oder andere Skandälchen

Er wurde zum Herr des Stadl's und blieb diesem 25 Jahre treu. ARD und ORF gaben im Juni 2005 gemeinsam und gegen den Willen von Moik das Ende der Zusammenarbeit bekannt. In all den Jahren entdeckte Moik dabei das eine oder andere Volksmusik- und Schlagersternchen oder ebnete zumindest den Weg. Stefan Mross zum Beispiel sah er auf einer Geburtstagsfeier und lud den heutigen Volkmusikstar kurzer Hand in den Stadl ein.

In all den Jahren war aber nicht nur "Friede, Freude, Eierkuchen". Es gab auch das eine oder andere Skandälchen. So bezeichnete Moik die Italiener im Musikantenstadl vor laufenden Kameras als "Spaghettifresser". Diese Äußerung schlug unter den Zuschauern und in den Medien hohe Wellen.

Karl Moik sagt "Servas, pfiat Gott und auf Wiedersehen"

Moik moderierte zum letzten Mal am 31. Dezember 2005 den Silvesterstadl. Von seinem Publikum verabschiedete sich der Sänger ungewohnt leise. "Servas, pfiat Gott und auf Wiedersehen", sagte der sichtlich gerührte Moik bei dieser Sendung in Kärnten. Nach der fast fünfstündigen Live-Sendung wurde der damals 67-Jährige mit einem Schwächeanfall in die Klinik Klagenfurt eingeliefert.

Rückblickend war das Vorgehen für Moik der natürliche Lauf: "Ab einem gewissen Alter drängt die Jugend nach, und dann geht man." Weiter sagt der rüstige Österreicher "Ich kann ja nichts daran ändern. Also ärgere ich mich darüber auch nicht, das wäre nur verschwendete Energie".

Aber ganz still geworden ist es um den Übervater der Volksmusik dann doch nicht. Im Juli erscheint ein neues Album. Mit Semino Rossi und den Amigos wird er für die Hochwasser-Opfer auftreten. Na dann erwartet uns ja dieses Jahr noch einiges. Happy Birthday, Mr. Musikantenstadl. Der Promipool wünscht Gesundheit, Glück, Spaß und ein langes Leben!


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