Von Kathy Yaruchyk 0
Gewagte These

Karl Lagerfeld: Untergewicht wird überbewertet

Der Modedesigner Karl Lagerfeld hat eine klare Meinung zu Magermodels und ist deshalb oft in der Kritik. Für etwas fülligere Personen scheint der Modeschöpfer kaum Verständnis zu haben und polarisierte zuletzt mit seinen Aussagen zur Figur der Sängerin Adele. Nun spricht er Mal wieder über das heikle Thema.


Er selbst war früher auch etwas pummeliger und ist mittlerweile seit fast schon 10 Jahren auf Dauer-Diät.

Jetzt äußert sich der 79- jährige Modeschöpfer erneut zu dem heiklen Thema um das Gewicht und sorgt mal wieder für Diskussionen. Gegenüber "Channel 4 News" verteidigte Lagerfeld sich neulich: "Niemand arbeitet mit anorektischen Mädchen, das hat nichts mit Mode zu tun.“

Doch dann verharmlost er das Thema um die Magermodels, indem er sagt, dass Untergewicht ein viel geringeres Problem sei, als die gegenteilge Essstörung, die zu Übergewicht führt: "Es gibt weniger als ein Prozent anorektische Mädchen, aber es gibt in Frankreich – ich weiß nicht, wie das in England ist – über 30 Prozent Mädchen mit großem, großem Übergewicht. Und das ist viel gefährlicher und sehr schlecht für die Gesundheit.“ , sagte Lagerfeld.

Er schiebt das Problem des Übergewichts auf das ganze Junk Food und zu wenig Bewegung der jungen Leute. Zwar mag der Designer in diesem Punkt recht haben, dennoch bleiben das Problem um die Magermodels weiterhin bestehen.


Teilen:
Geh auf die Seite von: