Von Nils Reschke 1
James Bond

Karin Dor wünscht sich Jan Josef Liefers als deutschen 007

Jan Josef Liefers als neuer 007, wenn Daniel Craig als James Bond mal keine Lust mehr hat? Warum eigentlich nicht? Das ehemalige Bond-Girl, Schauspielerin Karin Dor, könnte sich den Ehemann von Anna Loos jedenfalls sehr gut als britischen Geheimagenten vorstellen.


Gerade eben erst haben wir gelernt, wofür ein Geheimagent so alles herhalten muss. Denn bei der Eröffnungsfeier zu den 30. Olympischen Spielen in London gab es auch einen Einspielfilm, in dem Daniel Craig alias James Bond 007 die Queen höchstpersönlich zu den Feierlichkeiten mitnahm. Königin Elisabeth II. machte diesen Gag mit und feierte damit auch ihr Debüt in einer Filmrolle – und das sogar als „Bond-Girl“. Nun meldete sich eine ihrer prominenten Vorgängerinnen und teilte mit, dass ihr Daniel Craig als 007 so gar nicht gefallen mag: Karin Dor.

Die mittlerweile 74-jährige Schauspielerin muss es eigentlich wissen. Sie spielte nämlich die Frau an James Bonds Seite im fünften Bond „Man lebt nur zweimal“, wo sie die Helga Brandt darstellte und damit in die Fußstapfen von Ursula Andress trat. Die Schweizerin gilt als das erste Bond-Girl, hatte ihren großen Auftritt in der 007-Premiere „James Bond jagt Dr. No“. Karin Dor, die einzige Deutsche, die jemals das Bond-Girl mimte, verriet jetzt der Bild-Zeitung, dass Daniel Craig überhaupt nicht ihr Typ sei und sie ihn nicht möge. Und was ist mit dessen Vorgänge, Pierce Brosnan? „Der ist mir zu geleckt.“

Sean Connery bleibe eben „der beste Bond ever“, sagt Karin Dor, hat aber auch noch einen anderen, zugegeben etwas überraschenden Vorschlag: Schauspieler Jan Josef Liefers. „Der hat eine Ausstrahlung als Sir, aber kann bestimmt auch hart sein.“ Da denkt sie sogar kurz für einen Moment und mit einem Augenzwinkern über ein Comeback nach: „Bei Liefers wäre ich gerne noch einmal Bond-Girl.“ Aber die Zeiten sind wohl vorbei, seitdem es 1966 hieß: „Man lebt nur zweimal“. Schön wäre es ja. Für größtes Aufsehen als Bond-Girl hatten zuvor Halle Berry in „Stirb an einem anderen Tag“ und Sophie Marceau sowie Denise Richards in „Die Welt ist nicht genug“ gesorgt.


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