Von Katharina Sammer 0
Der Rapper fühlt sich diskriminiert

Kanye West nach Hasstirade auf der Bühne ausgebuht

Kanye West ist für seine Schimpftiraden bekannt. Auch bei einem Festival in London am vergangenen Wochenende machte der Ehemann von Kim Kardashian seinem Ärger auf der Bühne Luft. Seine Fans waren von der Ansprache des Rappers aber alles andere als begeistert und buhten ihn genervt aus.

Kanye West nach Hasspredigt auf der Bühne ausgebuht.

Kanye West wurde nach seiner Wutrede ausgebuht.

(© Getty Images)

Kanye West (37) ist dafür bekannt, sich selbst zu inszenieren und seinem Unmut bei jeder möglichen Gelegenheit Luft zu machen. Schon mehrmals stürmte er bei Awardshows auf die Bühne, weil er keinen Preis gewonnen hatte. Auch bei einem Festival in London am Wochenende nutzte der Rapper das Scheinwerferlicht für eine weitere Wutrede.

Er fühlt sich diskriminiert

West unterbrach sein Konzert beim "Wireless Festival", um eine Hasspredigt gegen die Modeszene zu halten. Der Grund: der Rapper fühlt sich wegen seiner Hautfarbe diskriminiert. "Ich werde keine Namen nennen, aber Nike, Louis Vuitton und Gucci: Diskriminiert mich nicht, weil ich ein schwarzer Mann bin, der Musik macht", tobte Kanye und fragt das Publikum theatralisch: "Was habe ich getan, außer an mich selbst zu glauben?"

Ist seine Tochter der Grund für seine Wut?

Kanyes Ärger könnte auch mit den rassistischen Anfeindungen gegen seine Tochter zusammenhängen. North West (1) war kürzlich von einer fremden Frau wegen ihrer Hautfarbe beschimpft worden. Was auch immer der Auslöser für Kanyes Wutrede war – seine Fans waren alles andere als begeistert. Sie buhten den Rapper aus, einige verließen sogar frühzeitig das Konzert.

 

Teilen:
Geh auf die Seite von: