Von Mark Read 0

Kachelmann-Prozess: Antrag auf Durchsuchung von Bunte und Focus abgelehnt!


Am heutigen Dienstag ging der nervenaufreibende Vergewaltigungs- Prozess um Wettermoderator Jörg Kachelmann in eine weitere, scharfe und zermürbende Runde.

Die Kampfarena war wieder eröffnet!

Auf diese Entscheidung hat man aber trotzdem schon lange gewartet!

Heute, jetzt endlich hat das Landgericht Mannheim im Verfahren gegen den einstigen Wetterfrosch Jörg Kachelmann den umstrittenen Antrag auf Durchsuchung der Redaktionsräume der Zeitschriften „BUNTE“ und „FOCUS“ abgelehnt.

Zur Begründung: Der Vorsitzende Richter des Mannheimer Landgerichts, Michael Seidling, sah für die vorgesehe Durchsuchung seitens der Verteidigung keinerlei Anhaltspunkte für eine Beeinflussung von Zeugenaussagen durch die „Bunte“ und „Focus“.

Der neue Krawall- Anwalt Kachelmanns, der aus Hamburg stammende Verteidiger Johann Schwenn, hatte der „Bunten“ und dem „Focus“ vorgeworfen, beide würden die Zeugenaussagen von ehemaligen Geliebten seines Mandanten Jörg Kachelmann hiermit bewusst und sehr zum Nachteil des Angeklagten beeinflussen.

Damit meinte Schwenn die Zeuginnen, die teilweise noch vor ihrer Zeugenaussage vor dem Landgericht in Mannheim den Zeitschriften „Bunte“ und „Focus“ Interviews gaben.

Das sah der Vorsitzende Richter Michael Seidling aber ganz anders:

„Die Vermutung mag den Respekt vor ihrer Rolle im Verfahren und damit dem Gericht gegenüber vermissen lassen, und insofern kritikwürdig erscheinen. Das rechtfertige jedoch keine Durchsuchung“, so der gestrenge Richter.

Das war eine weitere Schlappe für den wegen Vergewaltigung angeklagten Wettermann Jörg Kachelmann und seinen Star- Promi- Verteidiger Johann Schwenn.


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