Von Mark Read 0

Kachelmann Erpressung: Kriminalpolizei ermittelt


Vor der heutigen Prozessfortsetzung gegen Wetterfrosch Jörg Kachelmann hat am Wochenende ein „merkwürdiger“ Erpresserbrief an den wegen Vergewaltigung angeklagten Kachelmann für Schlagzeilen gesorgt.

In einem anonymen Brief machte eine unbekannte Frau dem Angeklagten Kachelmann ein äußerst dubioses Angebot. Die Erpresserin stellte den Auftritt einer Entlastungszeugin im Kachelmann- Prozess in Aussicht. Dafür forderte sie 10.000 Euro in bar.

Es war ein Brief im Kölner Büro von Kachelmanns Management eingeworfen worden. Kachelmann- Anwalt Reinhard Birkenstock bestätigte den Eingang des ominösen Briefs gegenüber der Presse. Der Brief sei mit den Worten „Kachelmann persönlich“ , sowie mit dem fett gedruckten Vermerk „Eilt – Prozessrelevant“! beschriftet gewesen.

In dem dubiosen Schriftstück behaupte eine Frau, Kachelmanns Unschuld durch die Benennung einer so genannten Entlastungszeugin beweisen zu können. Die Verfasserin des Schreibens gibt an, sie habe bereits schon zwei Prozesstage persönlich miterlebt.

„Diese Zeugin kann wegen ihrer Justiznähe beweisen, dass die vom Gericht beauftragten Gutachter und Zeuginnen beeinflusst waren. Ebenso kann sie beschreiben und beweisen, warum diese Kampagne gegen Sie (Jörg Kachelmann) gestartet wurde“,

zitierte Bild.de aus dem Schreiben der Verfasserin. Im Gegenzug fordere sie jedoch 10.000 Euro in bar!

Als die Kachelmann- Anwälte daraufhin die Polizei alarmiert hatten, nahm diese ein Ermittlungsverfahren gegen die Erpresserin auf. Die Polizei und die Verteidigung gingen zum Schein auf den Deal ein und hinterlegten am Wochenende auf einem Supermarkt- Gelände im Stadtteil „Köln-Porz“ einen Umschlag mit Falschgeld, Der Geldumschlag wurde jedoch von der mutmaßlichen Erpresserin nicht abgeholt!

Zu der weiteren Vorgehensweise gegen die Erpresserin wollte sich die Kripo Köln wegen des „laufenden Verfahrens! nicht äußern.

 


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