Von Nils Reschke 0
DFL-Supercup 2012

Jürgen Klopp schießt erste kleine Giftpfeile in Richtung München

Der Meister trifft zum Saisonauftakt auf den Pokalsieger: Das macht den Reiz des DFL-Supercups aus. Weil aber die Bayern in beiden Fällen dem BVB den Vortritt lassen mussten, gehen sie als „doppelter Zweiter“ am Sonntag gegen die Dortmunder ins Rennen.


Die neue Saison 2012/13 in der Fußball-Bundesliga rückt immer näher. Am 24. August eröffnet der Deutsche Meister die 50. Jubiläums-Spielzeit traditionell. Borussia Dortmund trifft dann auf Werder Bremen. Die Grün-Weißen haben den BVB gerade eben erst im Liga total Cup 2012 im Elfmeterschießen geschlagen. Doch noch ehe es um Punkte geht, steht ein anderes Match im Blickpunkt. Und das ist ein echtes Gipfeltreffen. Denn am kommenden Sonntag (12. August) duellieren sich in der Allianz-Arena der FC Bayern München und die Schwarz-Gelben das erste Mal in dieser Saison. Für Meistertrainer Jürgen Klopp also eine gute Gelegenheit, schon einmal die ersten kleineren Giftpfeile in Richtung München zu schießen.

„Wir nehmen das Spiel total ernst, fahren nicht einfach nur so nach München“, meinte „Kloppo“ vor dem Match gegen die Bayern gegenüber der Bild-Zeitung. Zwar sei ihm die aktuelle Erfolgsserie der Borussia gegen München nicht „so wahnsinnig wichtig“, aber sie beinhalte eben auch, dass wir gewinnen. „Und das wollen auch dieses Mal wir!“ Die erste kleine Attacke also, die eine fast schon historische Bilanz beinhaltet. Denn Borussia Dortmund hat in den letzten fünf Pflichtspielen immer gegen den großen FCB gewonnen. Zuletzt demontierte der BVB die Mannschaft von Jupp Heynckes im Pokalfinale in Berlin und siegte mit sage und schreibe 5:2. Am Sonntag im Supercup will man die Bayern erneut ärgern.

„Wir werden garantiert richtig heiß sein“, verspricht Klopp den Fans, die mit nach München reisen werden und dann ihren Beitrag leisten, dass der DFL-Supercup sich über einen neuen Zuschauerrekord freuen darf. Die Partie in der Allianz-Arena ist nämlich bereits ausverkauft. Dann stapelt „Kloppo“ doch noch ein wenig tiefer: „Es ist schwer zu sagen, wo genau wir stehen. Wir haben uns noch nicht um die taktischen Dinge gekümmert.“ Ob es also zum sechsten Sieg gegen den FC Bayern reicht? Am Sonntag sind alle Fußballfans ein wenig schlauer.


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