Von Nils Reschke 0
Borussia Dortmund

Jürgen Klopp gratuliert dem FC Bayern schon zur Meisterschaft

Bis zum Start der Rückrunde in der Fußball-Bundesliga ist es ja noch einige Tage hin. Am 18. Januar startet die Liga mit dem Match am Freitagabend zwischen dem FC Schalke und Hannover 96. Einen Tag später ist dann der Titelverteidiger an der Reihe.


Borussia Dortmund gastiert am 19. Januar im Weser-Stadion bei Werder Bremen. Nun möchte man meinen: Der BVB will es noch einmal wissen. Doch weit gefehlt, glaubt man den Worten von Trainer Jürgen Klopp. Der meldete sich jetzt nämlich aus dem Dortmunder Trainingslager in La Manga zu Wort und gratulierte dem aktuellen Spitzenreiter FC Bayern München schon einmal zum Titelgewinn. Die eigenen Ziele formuliert „Kloppo“ hingegen so: „Platz zwei wäre super, Platz drei mehr als in Ordnung“, hält der Übungsleiter fest. Danach ginge es „in Bereiche, in denen wir uns nicht mehr so richtig wohl fühlen“.

Ein ganzes Dutzend Punkte Vorsprung haben die Bayern sich auf den BVB angesammelt. Zu viel für Klopp, als dass er tatsächlich daran glauben würde, dass seine Mannschaft dem FCB tatsächlich noch einmal gefährden könne: „Den Bayern ist die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Man kann sie ihnen nicht nehmen, sie können sie nur selber hergeben. Ich befürchte, das werden sie nicht tun“, meint Jürgen Klopp, der gerade eben erst vom Kicker Sportmagazin zum „Mann des Jahres 2012“ gekürt wurde. Was bleibt für den BVB ist also einzig und alleine noch der direkte und abermalige Einzug in die europäische Königsklasse, die Champions League.

Dass Borussia Dortmund noch einmal auf millionenschwer auf dem Transfermarkt tätig werden könne, verwies Jürgen Klopp derweil ins Reich der Märchen. Der angebliche „40-Millionen-Euro-Konter“ sei nicht geplant, versicherte Dortmunds Trainer. „Keine Frage, wir müssen uns weiterentwickeln – aber nicht wie der FC Bayern. Das wäre der falsche Weg.“ Stattdessen werden sich die „generellen Herangehensweise bei uns über Jahre hinaus nicht ändern“. Es sei doch sinnvoller und freudvoller,  wie 19-jährige Spiele am Ende Double-Sieger werden. „Das kommt nicht so häufig vor“, meint Jürgen Klopp. Dass die Bayern in dieser Saison so groß auftrumpfen, daran hätten weniger die neuen Transfers ihren Anteil, sondern sein BVB selbst: „Dass wir so erfolgreich waren, hat beim FC Bayern die Sinne geschärft.“


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