Von Nils Reschke 0
Abteilung Attacke von „Kloppo“

Jürgen Klopp glaubt: Bayern wie der Bösewicht bei James Bond

Es sind nur noch wenige Tage, dann steigt das große Finale in der Champions League zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund in Wembley. Aber das Säbelrasseln haben die Dortmunder schon einmal eröffnet.

BVB-Trainer Jürgen Klopp

Jürgen Klopp von Borussia Dortmund

(© Getty Images / other)

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BVB-Coach Jürgen Klopp ist derjenige, der auch auf der Insel bereits mobil macht und in Interviews mit The Sun und The Guardian an neutrale Fußball-Fans appelliert, den Schwarz-Gelben am Samstagabend die Daumen zu drücken. Klopps These in diesen Gesprächen: Die Fußball-Welt müsse auf Seiten der Borussia sein.

Und „Kloppo“ erläutert das auch näher: „Wir sind ein Club, keine Firma. Aber es hängt davon ab, welche Story dem neutralen Fan besser gefällt“, startet der Trainer den Frontalangriff. „Wenn der neutrale Fußballfan die Erfolge der Bayern seit den 70ern wertschätzt, ist er auf ihrer Seite. Aber wenn er die neue Story will, die spezielle Geschichte, muss er für Dortmund sein“, behauptet Klopp.

Jürgen Klopp: „Es ist wie bei James Bond – außer, dass sie der andere Typ sind“

Jürgen Klopp geht sogar noch einen Schritt weiter – und bedient sich dabei in der Welt des Films. „Es ist wie bei James Bond – außer, dass sie der andere Typ sind.“ Mit „sie“ meint Klopp die Bayern. Und als „anderer Typ“ ist natürlich der fiese Bösewicht, Bonds Gegenspieler, gemeint. Dabei wäre Jürgen Klopp, damals noch Trainer in Mainz, um ein Haar selbst beim deutschen Rekordmeister gelandet. Uli Hoeneß habe ihn damals kontaktiert, die Entscheidung fiel aber auf Jürgen Klinsmann. „Ich war nicht sonderlich enttäuscht“, sagt Klopp. „Für einen Zweitliga-Trainer von den Bayern angesprochen zu werden, ist nicht die schlechteste Sache dieser Welt.“

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