Von Nils Reschke 0
Lob vom Special One

Jose Mourinho adelt Jürgen Klopps Borussia Dortmund

Sie nennen ihn nur in aller Kürze „The Special One“. Und tatsächlich ist Jose Mourinho einer, der gerne aneckt. Doch darüber hinaus natürlich ebenso ein sehr erfolgreicher Übungsleiter. Und er kann auch nett sein.


Zwei Mal schon hat José Mourinho die Champions League als Trainer gewonnen. 2004 machte der portugiesische Erfolgstrainer mit dem FC Porto sein Gesellenstück. 2010 folgte mit Inter Mailand sein Meisterstück. Dann verabschiedete er sich aus Italien und steht seitdem bei den Königlichen unter Vertrag. Mit einem dritten Titel in der europäischen Königsklassen beim dritten Verein würde sich der extrovertierte Übungsleiter sicherlich ein Denkmal setzten. Doch diese Mission droht zu scheitern.

Vieles deutet darauf hin, dass Jose Mourinho und Real Madrid abermals im Halbfinale ausscheiden. Zum dritten Mal nun schon in Serie. Dieses Mal steht den Königlichen ausgerechnet Bundesligist Borussia Dortmund im Weg. Der BVB gewann das Hinspiel 4:1 und hat damit heute Abend im Santiago Bernabeu alle Trümpfe in der Hand. Für viele Experten ist der Marsch der Borussia eine Überraschung. Für Jose Mourinho ganz und gar nicht.

„Borussia Dortmund zählte für mich früh zu den Favoriten“

„Ich habe ja schon sehr früh in der Saison gesagt, dass Borussia für mich zu den Favoriten gehört“, meinte der eigenwillige Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Halbfinal-Rückspiel.

Und dann adelt er den BVB sogar: „Ihre fantastischen Spiele in der Champions League waren für mich keine Überraschung. Dortmund war ja vergangene Saison schon dabei, da haben sie noch etwas gebraucht, sich an die Königsklasse zu gewöhnen“, erklärt der Portugiese. „Aber das Gerüst dieser Mannschaft stand schon damals.“ Heute in Madrid will er es mit seinem Team zum Einsturz bringen, um endlich das Finale zu erreichen. Ob das gelingt?


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