Von Laura Hofmockel 0
Ex-Investor bei „Höhle der Löwen“

Jochen Schweizer: „Entscheidend ist der Gründer oder das Gründerteam“

Jochen Schweizer in der NDR Talkshow

Jochen Schweizer in der NDR Talkshow

(© APress / imago)

Von 2014 bis 2016 war Jochen Schweizer (59) in der Start-Up-Show „Die Höhle der Löwen“ zu sehen und unterstützte gemeinsam mit Judith Williams (44) und Frank Thelen (41) junge Unternehmer beim Einstieg in den internationalen Markt.

Die dritte Staffel der Unterhaltungsshow „Höhle der Löwen“ auf VOX ist nun beendet und Jochen Schweizer verkündete leider seinen Ausstieg aus der Show. Trotz allem war er der beliebteste aller Löwen, wie das Forschungsinstitut Mafo.de in einer Studie vom 7. November herausfand. Demnach ist Jochen Schweizer mit 40,7 Prozent Zustimmung immer noch der „König der Löwen“ und viele der Befragten wünschen ihn sich für 2017 in die Jury der Start-Up-Show zurück.

Zu Beginn der Staffel waren zwei neue Löwen in die Höhle gekommen: Ralf Dümmel (49) und Carsten Maschmeyer (57). „Durch die beiden kam eine neue Dynamik in die Show“, verriet Jochen Schweizer im Interview mit „Promipool“. Der Unternehmer sieht bei jedem Löwen unterschiedliche Stärken, so ist auch jeder an verschiedenen Produkten interessiert und investiert dementsprechend. Er selbst stellte für jede Staffel der Sendung einen siebenstelligen Betrag zur Verfügung, den er bereit war zu investieren.

Das machte für ihn eine Investition attraktiv

Noch kein einziges Mal schöpfte er den Betrag aus, so Schweizer, da bei der Auswahl der Gründer noch Luft nach oben bestehe. Einerseits hält der Unternehmer den Auswahlprozess nach Fernsehgesichtspunkten für kritisch, andererseits sieht er den Vorteil, sich mit Themen zu beschäftigen, die neu für ihn sind: „Entscheidend ist der Gründer oder das Gründerteam. Wenn ich jemanden überzeugend finde, investiere ich. Trotzdem muss die Kombination aus intelligentem Geschäftsmodell, Glaubwürdigkeit und einem Produkt, das einen Mehrwert für den Kunden hat, stimmen.“

Das bisher erste Produkt, das es schaffte, alle Investoren der Show für sich zu gewinnen, ist der „eBall“. Der Erfinder der 360-Grad-Skatekugel, Uli Sambeth, stellte sein Produkt in der neunten Folge bei „Höhle der Löwen“ vor. Schweizer fand sofort die Dreidimensionalität des fahrbaren Untersatzes interessant und testete als leidenschaftlicher Sportler das futuristische Skateboard in der Show persönlich.

Neues Projekt für Jochen Schweizer

Nach dem Ende der dritten Staffel verkündete Jochen Schweizer nun seinen Ausstieg aus der Sendung. Für die 2017 geplante vierte Staffel wird der Investor also nicht mehr Teil der Jury sein, um sich voll und ganz seinem neuesten Projekt zu widmen: Der Jochen Schweizer Arena. Diese soll im Frühjahr nächsten Jahres in Taufkirchen bei München eröffnet werden und ein weltweit einzigartiges Erlebnis-Areal sein.

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