Von Mark Read 0
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Joachim Löw: "Wir können stolz sein auf die Mannschaft"

Hinterher waren alle zufrieden. Das deutsche Team hatte einen erwartet defensiven und daher schwierigen Gegner aus Griechenland souverän bezwungen und steht im Halbfinale. Da geriet selbst der Bundestrainer ins Schwärmen.


Als Joachim Löw nach dem Spiel bei ZDF-Moderator Michael Steinbrecher Platz genommen hatte und nach seiner Meinung zum Spiel befragt wurde, stand dem Bundestrainer die Zufriedenheit förmlich ins Gesicht geschrieben: "Das war eine Klasseleistung. Wir können stolz sein auf die Mannschaft", sprudelte es aus Löw heraus. Gerade eben hatte sein Team im Viertelfinale Griechenland mit 4:2 bezwungen. Nicht nur der Halbfinaleinzug für sein Team, sondern auch der 15. Pflichtspiel-Sieg in Folge - das ist Weltrekord! Seit dem 0:1 im WM-Halbfinale 2010 gegen Spanien hat sein Team jedes Pflichtspiel gewonnen.

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Auch der zwischenzeitliche Ausgleich für die Griechen habe sein Team nicht aus der Fassung gebracht: "Wir sind nach dem 1:1 nicht hektisch geworden. Und die Tore sind dann fast zwangsläufig gefallen", so Löw. Einen wollte der Bundestrainer dabei besonders loben, nämlich Spielmacher Mesut Özil, der zuletzt leicht in der Kritik stand. "Özil hat absolut klasse gespielt. Er hat die wichtigen Impulse gesetzt."

Dass er mit Miroslav Klose, Andre Schürrle und Marco Reus drei neue Spieler in der Offensive spielen ließ, begründete der Coach damit, dass er "frischen Wind" in das Spiel seiner Mannschaft bringen wollte. Das hat geklappt, fand auch Kapitän Philipp Lahm: "Wir haben sehr, sehr gut angefangen. Miro hat sein Tor gemacht, Marco hat sein Tor gemacht. Wir können zufrieden sein."

Und so waren hinterher alle zufrieden. Mit der besten Offensivleistung des Turniers bisher wurde ein schwieriger, da sehr defensiver Gegner in die Knie gezwungen. Deutschland ist definitiv gerüstet für das Halbfinale. Auf wen die DFB-Elf dort treffen wird, ist noch nicht klar und entscheidet sich erst am Sonntag im letzten Viertelfinale zwischen England und Italien. So oder so wird es ein echter Kracher und ein Klassiker werden.


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