Von Andrea Hornsteiner 0
Parodie von Jim Carrey

Jim Carrey feuert gegen die amerikanische Waffen-Lobby

Der 51-jährige Schauspieler parodierte aktuell in einem Video den prominentesten Waffen-Lobbyisten Charlton Heston. Jim Carrey ist bekennender Waffen-Gegner und zeigt dies, wenn auch auf seine Art, sehr deutlich.


Der verstorbene Schauspieler Charlton Heston gilt als das Sinnbild für das amerikanische Waffenrecht. So sagte er einmal, dass man ihm sein Gewehr und das "Recht auf Selbstverteidigung" nur "aus seinen kalten, toten Händen" entreißen könne. Für den Waffengegner Jim Carrey Grund genug, um sich darüber öffentlich lustig zu machen.

In einem Video nahm der Schauspieler nun die Waffenlobbyisten auf der Online-Plattform "Funny Or Die" aufs Korn. In dem Clip "Cold Dead Hand" (Untertitel: "Cold Dead Hand. Don't be afraid. It's just a funny little song!") parodierte er Charlton Heston. Anschließend zeigte sich der 51-Jährige als Cowboy-Sänger und gab "Lonesome Earl" zum Besten. Als Bandmitglieder sind Abraham Lincoln, John Lennon und Mahatma Gandhi in dem Clip zu sehen.

Im eigentlichen Liedtext spottete Jim Carrey, dass heute niemand mehr freiwillig Heston-Filme sehe und dieser nur gewisse körperliche Unzulänglichkeiten mit einer üppigen Kanone kompensieren wolle. Zudem komme er niemals in den Himmel, weil die Engel seine Waffe nicht aus seiner toten, kalten Hand nehmen könnten.

Solch eine Parodie kommt in einem Land mit über 300 Millionen privaten Waffen nicht besonders gut an. Die Konservativen verstehen keinen Spaß, wenn es um ihre Waffen geht. Und so tauchen diverse Gegenreaktionen auf den Clip auf: "Carrey ist ein trauriger kleiner Freak", "Ein dreckiger Feigling" und "Ich hoffe, seine Karriere ist vorbei".

Doch was bislang selbst Präsident Barack Obama nicht geglückt ist, wird wohl auch Jim Carrey nicht ändern können.


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