Von Mark Read 0

Jesse James: die späte Reue einer Heulsuse


Nachdem es in den vergangenen Wochen beinahe täglich neue Nachrichten über die Sünden des amerikanischen Schwerenöters Jesse James und das Leid seiner Noch-Ehefrau, der Oscar-Preisträgerin Sandra Bullock, im Sturzflug geregnet hat, scheinen erst einmal keine weiteren Tattoo-Models und Pornodarstellerinnen aus dem Himmel zu fallen.

Diese Gelegenheit nutzt James für ein erstes, vorsichtiges Interview mit dem Fernsehsender ABC, in dem der Schmierfinger aus der „Monster Garage“ einen Superlativ an Reumütigkeit und Weinerlichkeit präsentierte.

„Ich bin der meistgehasste Mann der Welt“, so James in einem Interview des TV-Senders ABC, das am kommenden Dienstag ausgestrahlt werden soll. „Ich hatte ein ganz tolles Leben und tollen Erfolg und eine Ehe… und ich habe alles mit meinen eigenen Händen weggeworfen.“ Danach soll der 41-jährige Biker Berichten der „New York Post“ zufolge, ein Meer aus Tränen geweint haben.

Im März ließ das Tattoo-Modell Michelle McGee als erste Geliebte James in einem Interview die Bombe platzen, danach folgten weitere Affären, die mit ihren öffentlichen Geständnissen ein lukratives Geschäft witterten und Jesse James zum größten Sünder der Nation verurteilten. Da kann selbst ein Tiger Woods nicht mithalten.

Sandra Bullock hat inzwischen die Scheidung eingereicht und sich nach einem Selbstfindungstrip in den Wäldern Kaliforniens einen Adoptivsohn aus New Orleans zugelegt und soll nun sogar mit dem Gedanken spielen in die Heimatstadt des kleinen Louis umzuziehen.

Manche Menschen lernen eben aus Erfahrungen. Aber was erwartet man auch von einem entfernten Verwandten des gleichnamigen US-Banditen aus dem 19.Jahrhundert? Nach zwei gescheiterten Ehen, eine davon mit einer Pornodarstellerin, drei zurückgelassenen Kindern, einer „Monster Garage“ und einem Tattoo-Model in Naziuniform auf jeden Fall nicht allzu viel.


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