Von Mark Read 0

Jesse Eisenberg ist selbstkritisch


Jesse Eisenberg wird derzeit überall für seine schauspielerische Leistung in dem prämierten Film "The Social Network" gelobt. Der junge Schauspieler könnte sich eigentlich glücklich schätzen und aus den Nominierungen Selbstbewusstsein schöpfen. Doch der Hollywood Star ist äußerst selbstkritisch und ist niemals mit seiner Leistung zufrieden. Statt eine Filmvorführung zu genießen, ist es ihm unangenehm. Dies wäre an sich nichts schlimmes, da viele Stars ihre eigenen Film ungern selber ansehen, aber bei Jesse ist es anders. Denn Eisenberg sieht sich seine Werke ungern an, weil ihm nur auffällt, was er falsch gemacht hat.

"Normalerweise sehe ich mir Filme, in denen ich mitspiele, einmal an und versuche dann, sie zu vermeiden, weil es einfach ein bisschen unangenehm ist, mich selbst aus allen verschiedenen Blickwinkeln und Dinge, die ich falsch gemacht habe, zu sehen." Dies verriet der 27- jährige im Interview mit Absolute Radio.

Dabei gibt es bei "The Social Network" doch allem Anschein nichts an seiner Leistung auszusetzen. Im Gegenteil der Schauspieler ist für seine Rolle als Facebook Gründer Marc Zuckerberg sogar für einige große Filmpreise nominiert. Jesse Eisenberg kann vielleicht sogar einen Oscar mit nach Hause nehmen.

Als er das Drehbuch zu "The Social Network" gelesen hat, war Jesse sofort klar, dass es ein Erfolg werden würde, wie er ebenfalls im Interview erklärte.

"Als ich das Drehbuch zum ersten Mal bekam, sah ich, dass es von Aaron Sorkin geschrieben wurde, deshalb wusste ich sofort, dass es etwas sehr Besonderes wird. Aaron ist einer meiner Lieblingsdrehbuchautoren und alles, was er schreibt, ist so interessant und einzigartig und die Tatsache, dass es um eine Internetseite geht wurde fast komplett irrelevant."

Nun heißt es für den Schauspieler abwarten, ob er vielleicht einen Oscar für seine darstellerische Leistung bekommt. Eisenberg fühlt sich aber schon durch die Nominierung geehrt.


Teilen:
Geh auf die Seite von: