Von Nils Reschke 0
Dance Again Tour

Jennifer Lopez tanzt wieder – dieses Mal auch in Deutschland

1999 schaffte Jennifer Lopez ihren Durchbruch. 13 Jahre ist das nun schon her. 13 Jahre, in denen die sexy Latina zu einer der bekanntesten Sängerinnen und Schauspielerinnen unserer Zeit aufstieg. Da mag man es kaum glauben, dass J.Lo tatsächlich noch nie in Deutschland auf Tour gegangen ist.


Die mittlerweile 43-jährige J.Lo, der man ihr Alter nun wahrlich nicht ansieht, nahm nicht nur bei Markus Lanz regelmäßig mal auf der Couch von „Wetten, dass..?“ Platz, damit ihre deutschen Fans sie bloß nicht vergessen mögen. Aber ein Konzert in Deutschland? Fehlanzeige! Bislang jedenfalls.

Das änderte sich am Samstagabend. In der Hauptstadt wurden die J.Lo-Fans in der Warteschleife endlich belohnt. Doch zuvor mussten sie sich noch ein wenig gedulden, denn das Konzert begann mit rund einer halben Stunde Verspätung. Das war angesichts der 13 Jahre dann aber sicher auch zu verkraften. Genau genommen war es allerdings nicht das Debüt von „Jenny from the Block“, der Tochter von puerto-ricanischen Immigranten, die in der Bronx von New York aufwuchs. Als Background-Tänzerin von Janet Jackson hatte die Lopez der Hauptstadt nämlich vor ihrer Karriere schon einen Besuch abgestattet.

Also verteilte sie brav Blumen an die Stadt: „You hold a very special place in my heart.“ An diesem Abend tanzt J.Lo nicht nur, sie gibt auch ihre größten Hits zum Besten. Und präsentierte sich dabei als Star zum Anfassen, der die Nähe zu den Fans nichts scheute. Kein Zicken-Terror also in Berlin, den Fans hat es gefallen. Ausverkauft war die O2-World in Berlin allerdings nicht. Ein Hit jagte den nächsten, alles untermalt mit ganz viel Glitzer, Glitzer, versteht sich. Dazu einige private Bilder auf der Videoleinwand und „Dance again“, der Hit zur gleichnamigen Tournee, als krönender Abschluss. Es war zwar kein alles überragendes Deutschland-Debüt, aber doch ein Konzert der besseren Sorte. Wer sich selbst davon überzeugen will: J.Lo kommt auch noch nach München, Hamburg und Oberhaus. In diesem Sinne: Let´s get loud!


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