Von Mark Read 0
Lopez sang für den Despoten

Jennifer Lopez bereut ihr Geburtstags-Ständchen für Turkmenistans Präsident

Kürzlich geriet Jennifer Lopez in die Schlagzeilen, weil sie dem Präsidenten Turkmenistans zu dessen Geburtstag ein Ständchen trällerte. Doch der Staatschef des asiatischen Staates ist wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik - was mittlerweile auch Lopez selbst gemerkt hat.


Man sollte immer aufpassen, für wen man "Happy Birthday" singt. Besonders, wenn das Geburtstagskind ein Regierungschef ist, der wegen Menschenrechtsverletzungen und einer Politik der Unterdrückung massiv in der Kritik steht. Deswegen waren nicht wenige Beobachter erstaunt, bis entrüstet darüber, dass Popstar Jennifer Lopez dem Präsidenten Turkmenistans, Gurbanguly Bedrimuhamedow, eben jenes Geburtstagsständchen darbot.

Nun entschuldigt sich das Umfeld der 43-Jährigen für diesen Auftritt. Angeblich war Lopez' Auftritt in Turkmenistan von einem chinesischen Veranstalter gebucht worden, und das Geburtstagslied für den Präsidenten wurde erst in letzter Minute auf deren Bitten hin eingebaut worden. Dieser Bitte kam J.Lo gerne nach, ist jetzt aber ziemlich zerknirscht.

"Hätte sie vorher über die Menschenrechtslage in irgendeiner Form Bescheid gewusst, dann wäre Jennifer niemals dort auf der Bühne gestanden", sagte ein Sprecher der US-Sängerin. Wusste sie aber nicht, und so ganz will man ihr nicht abnehmen, dass sie vorher nicht Bescheid gewusst hat. In Turkmenistan werden ja nicht jeden Tag Popkonzerte veranstaltet, und das dürfte auch einen Grund haben. Vielleicht ist Lopez ja beim nächsten Mal etwas vorsichtiger.


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