Von Nils Reschke 0
Baron Münchhausen

Jan Josef Liefers als Lügenbaron: Ein Dankeschön an alle Spinner

Der eine oder andere von euch wird sich gewiss noch an die Weihnachtsserien im ZDF erinnern. Patrick Bach als „Silas“ oder „Jack Holborn“ oder Silvia Seidel als Balletttänzerin „Anna“. Diese Serien versammelte die ganze Familie an den Feiertagen vor die Fernseher.


Nun, ein echter Mehrteiler geht da zwar nicht in Serie. Und der zweiteilige Spielfilm, ursprünglich als Dreiteiler vorgesehen, wird auch in der ARD statt im ZDF ausgestrahlt. Aber das Zeug für gemütliche Fernsehunterhaltung haben die fantastischen Geschichten von Baron Münchhausen ganz gewiss. „Münchhausen“ wird am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag gesendet, jeweils um 17.45 Uhr und versammelt bekannte deutsche Schauspieler vor der Kamera.

Niemand anderes als Jan Josef Liefers wird dabei die Rolle des Lügenbaron übernehmen und sich dabei auf eine spannende wie gefährliche Reise begeben. Mit dabei sind auch die Schauspielerinnen Katja Riemann und Jessica Schwarz. An exakt 50 Tagen wurde „Münchhausen“ bereits im Frühjahr 2012 abgedreht. Unter anderem in der historischen Burganlage in Burghausen, im Schloss Ludwigsburg in Baden-Württemberg und auch in Berlin, Brandenburg und Leipzig. Die Bühnenbauer hatten dabei jede Menge Arbeit, um die tollkühnen Geschichten des Barons im wahrsten Sinne des Wortes in Szene zu setzen. So mussten unter anderem der Palast der Zarin Katharina, der Sultanspalast, eine Piratenfestung, die russische Taiga, die Wüste und sogar der Mond nachgebildet werden. Die Regie führte Andreas Linke.

Jan Josef Liefers jedenfalls ist in der Rolle des Lügenbarons voll aufgegangen. Es sprudelt nur so aus ihm heraus, wenn er von den Dreharbeiten berichtet: „Unser Münchhausen ist eine Verbeugung vor der unbändigen Fantasie, vor dem Kind in uns allen“, meint der Schauspieler, der im privaten Leben mit Anna Loos liiert ist. Und der Film sei auch „ein Dankeschön an alle Spinner und weltfremden Außenseiter, die vielleicht nicht mit der Realität klar kommen, aber trotzdem nicht an ihr scheitern.“


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