Von Mark Read 0

Jack White packt in seinem Enthüllungsbuch aus…


Schock in der „heilen“ Schlagerwelt!

Von wegen „ein bisschen Spaß muss sein“ und „wo die Liebe lebt“, da ist die Welt noch in Ordnung…?

Die Biographie „Mein unglaubliches Leben“ des Schlager- Urgesteins Jack White, eigentlich heißt er ja Horst Nussbaum, lässt das Lachen so manches Schlagerfutzis erstarren. Der Produzent Jack White lässt an seinen einstigen „Schützlingen“ jedenfalls kein gutes Haar. Allen voran Tony Marshall, Roberto Blanco, David Hasselhof, Howard Carpendale und der „allerseits“ beliebte Hansi Hinterseer werden in der Biographie ordentlich durch den Fleischwolf gedreht.

So schreibt Horst Nussbaum alias Jack White, Tony Marshall habe seinen Hit „Schöne Maid" nur betrunken vortragen können. Howard Carpendale schulde ihm bis heute noch immer Geld. Roberto Blanco sei so was von leicht zu manipulieren, und der David Hasselhof sei ein absoluter Casanova. Er hatte einst nicht einmal Halt vor Jack Whites Ehefrau gemacht.

„David war ein absoluter Schwerenöter, hatte er sich doch nicht davor gescheut, eine Affäre mit meiner Frau Marie-Louise zu beginnen, die auf seine Anmache reingefallen war, was unsere Ehe zur Scheidung führte. Davids Vermögen wurde zusehends größer, und der Erfolg und das liebe Geld versauten seinen Charakter. Ein Künstler, dessen Selbstwahrnehmung sich verzerrt hatte", so schrieb Jack White in seinem Buch nieder.

Extrem streng geht White dabei mit seiner größten Entdeckung Hansi Hinterseer ins Gericht. Dieser sei eine „menschliche Enttäuschung" kann man im Buch von Jack White nachlesen.

„Der plötzliche Ruhm stieg ihm zu Kopf. Auf einmal wollte er bei Fernsehsendungen keine Proben mehr machen, flog am Tag der Show mit dem Privatflieger ein. Alles Allüren von Stars, die aufgrund fehlender Charakterstärke den Erfolg nicht verkraftet haben“, so der Schlagerproduzent weiter.

Sind das nun fiese Schlammattacken auf „blütenweiße“ Schlagerwesten oder entspricht das der Wahrheit?

„Jetzt tobt in Deutschland der Schlagerkrieg"! so vermeldete jedenfalls die „Bild"- Zeitung. Die meistgelesene Tages-„Zeitung“ gibt den geschmähten Schnulzenbarden Raum, um mit voller Kraft zurückzuschlagen.

„Jack, du tust mir leid. Ich würde lieber mal wieder einen Hit von dir hören, als so einen Mist lesen. Dir sind doch alle deine Künstler weggerannt", wettert der zutiefst getroffene Roberto Blanco.

Eines scheint jedenfalls der „Whiteschen“ Wahrheit zu entsprechen: die volltrunkene „Schöne Maid" scheint nicht absolut der Fantasie des Schlagermachers zu entspringen. Hossa!

„Jack selbst hat mich am Abend zuvor zum Trinken animiert. Außerdem kann man Lieder, wie „Schöne Maid“ nur beschwipst singen, sonst kommt keine Stimmung auf“, so verteidigte sich Tony Marshall gegen die Aussage seines Ex- Produzenten Jack White.

…und wenn sie nicht gestorben sind …


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