Von Mark Read 0

J. K. Rowlings zauberhafter Garten


Bald schon feiert der letzte teil der Harry-Potter-Filme in den Kinos seine Premiere. Für die Zuschauer und Fans des Zauberschülers ist damit eine lange Zeit des Wartens endlich beendet und voller Freude sehen sie der filmischen Fortsetzung der Geschichte des letzten Buches um den jungen Harry Potter und seine Freunde Hermine, Ron und Ginny entgegen.

Doch für die Darsteller geht damit auch eine Ära zu Ende und so ist es kaum verwunderlich, dass durchaus gemischte Gefühle aufkommen. Und nicht nur die Darsteller, die ja zum größten Teil ihre Kindheit und Jugend am Set von Harry Potter verbrachten und dort aufwuchsen, trauern ein wenig der Zeit nach. Auch die Autorin der Harry-Potter-Bücher, J. K. Rowling beginnt das Filmset zu vermissen.

Anders als die Hauptdarsteller, von denen ja bekannt ist, das sie das ein oder andere Andenken vom Set mit nach Hause nahmen, greift die Autorin zu einem andern Mittel, sich einen Teil von Harry Potter nach Hause zu holen.

Dabei ist die Idee von J. K. Rowling im wahrsten Sinne zauberhaft. Sie plant, in ihrem Garten die aus den Filmen bekannte Hütte des Wildhüters und Halbriesen Hagrid nachbauen zu lassen. Dem Original entsprechend soll das Häuschen dabei mit dem schiefen Schornstein, der steinernen Treppe und dem schindelbesetzten kegelförmigen Dach bald den Garten zieren. Das einzige, auf das die Autorin wird verzichten müssen, ist ein gut gelaunter Hagrid, der morgens durch seine Tür ins Freie tritt.

Doch bei einem derart zauberhaften Garten, in dem ein kleines Stück der magischen Welt, die J. K. Rowling erdachte und mit Leben erfüllte, bald zieren wird, ist dies vielleicht nicht undenkbar. Die Macht der Fantasie zumindest wird in J. K. Rowlings Garten zu Hause sein.


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